Handball-Oberliga HSG Hude/Falkenburg muss technische Fehler minimieren

Von Richard Schmidt, Heinz Quahs und Frederik Böckmann

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Wieder fit: Hude/Falkenburgs Spielmacherin Jessica Galle (links). Foto: Richard SchmidWieder fit: Hude/Falkenburgs Spielmacherin Jessica Galle (links). Foto: Richard Schmid

Landkreis. Auswärtsspiel für die HSG Hude/Falkenburg, Heimspiel für den TV Neerstedt: So sieht das Programm der beiden Handball-Oberligisten aus.

TV Dinklage - HSG Hude/Falkenburg

Nicht die besten Erinnerungen haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg an das letzte Auswärtsspiel beim TV Dinklage. Dort setzte es eine 23:31-Packung. „Dinklage ist immer unangenehm zu spielen“, findet HSG-Trainer Dean Schmidt vor der Partie am Samstag (16.30 Uhr) im Nachbarkreis. „Vor allem die Deckung ist sehr variabel und schwer ausrechenbar.“

Weil in Dinklage nicht mit dem inzwischen fast überall verwendeten Haftmittel gespielt wird, bedeute dies für Hude/Falkenburg (7./8:4 Punkte) eine zusätzliche Herausforderung. „Wir müssen von Beginn an konzentriert zur Sache gehen und unsere technischen Fehler minimieren“, sagt Schmidt.

Unterschätzen will er den TVD (9./4:8), der überraschend im Abstiegskampf steckt, allerdings nicht. Mit Anne, Kolbeck, Jana Stromann und Klara Germann – zusammen mit Mareike Zetzmann beste Torjägerin der Liga – hat Dinklage gefährliche Spielerinnen.

Schmidt kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich die nach wie vor verletzten Lisa Busse und Kristin Schulze stehen nicht zur Verfügung. Mit dabei sein wird, nachdem sie aufgrund einer Erkrankung mehrere Spiele aussetzen musste, Jessica Galle. Beim TV Dinklage fehlen Maik Bockhorst und Theresa Thomann.

TV Neerstedt - SFN Vechta

Liga-Rivale TV Neerstedt (10./4:8) atmete derweil nach dem Erfolg im Kellerduell beim ATSV Habenhausen etwas durch – und kann jetzt ohne Druck das Heimspiel am Samstag (17.15 Uhr) gegen Drittliga-Absteiger SFN Vechta (4./8:4) angehen. Auf die Neerstedter Abwehr wird wohl Schwerstarbeit zukommen. Denn mit ihrem schnellen Kombinationsspiel kommt Vechta immer wieder zu guten Chancen, die vor allem von den Haupttorschützinnen Tina Schwarz, Luca Vodde und Mette Müller konsequent genutzt werden.

Co-Trainer Michael Kolpack sagt aber auch: „Wir werden dem Gegner die Punkte nicht kampflos übergeben.“ Fehlen wird bei Neerstedt nur die privat verhinderte Johanna Stuffel.

Trainiert werden die Gäste von Kai Freese, der zwei Jahre lang Coach der Neerstedter Herren war. „Ich werde viele bekannte Gesichter wieder sehen“, sagt Freese.


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