Fußball-Regionalliga TV Jahn Delmenhorst freut sich auf FC St. Pauli

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Mit Tempo an der Gegenspielerin vorbei: Wie das geht, machte Nathalie Heeren beim Blitzturnier im August 2016 gegen den FC St. Pauli vor. Foto: Rolf TobisMit Tempo an der Gegenspielerin vorbei: Wie das geht, machte Nathalie Heeren beim Blitzturnier im August 2016 gegen den FC St. Pauli vor. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Attraktives Heimspiel für die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst: Am Sonntag ab 13 Uhr läuft der FC St. Pauli im Stadion auf.

Es ist die Begegnung des Vorletzten gegen den Viertletzten, doch von einem Kellerduell in der Frauen-Regionalliga möchte Claus-Dieter Meier nicht sprechen. „Natürlich sind beide Mannschaften nicht so gut aus den Startlöchern gekommen. Doch zum jetzigen Zeitpunkt der Saison ist die Tabelle noch nicht so aussagekräftig“, sagt der Trainer des TV Jahn Delmenhorst vor dem Heimspiel am Sonntag (13 Uhr) gegen den punktgleichen FC St. Pauli. Man könnte es auch anders formulieren: Der Ex-Zweitligist empfängt den kultigen Kiez-Klub aus Hamburg. Das klingt in der Tat schon viel besser.

N ach dem wichtigen 3:1 (1:0)-Erfolg in der Vorwoche beim TuS Schwachhausen inklusive einer guten Leistung war die Stimmung im Training beim TV Jahn naturgemäß gut. Und das Umfeld freut sich nun auf das Duell gegen die Kiez-Kicker, die wie in den Vorjahren wahrscheinlich wieder einige Anhänger mit ins Delmenhorster Stadion bringen werden.

Für Meier zählen statt einer schönen Atmosphäre naturgemäß aber erst einmal die Punkte. Mit einem weiteren Dreier würde sich TV Jahn in der Tabelle natürlich weitervorarbeiten, zumal selbst Rang drei nur fünf Punkte entfernt ist. Aber Coach Meier hat gleichzeitig auch das peinliche 0:5 aus dem Frühjahr 2017 im Kopf, als sich Delmenhorst in Hamburg blamierte. „Dafür wollen wir uns revanchieren.“

Mut macht Meier „die Art und Weise, wie wir in Schwachhausen gewonnen. Wir sind mutig aufgetreten und haben diszipliniert gespielt.“ Auch auf den defensiven Außenpositionen, zu Saisonbeginn eine Schwachstelle, entwickelten sich die Spielerinnen weiter. Positiv für Sonntag: Bis auf die Langzeitverletzte Anna Mirbach gibt es keine Ausfälle. frb


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