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Fußball-Bezirksliga VfL Stenum und FC Hude wollen guten Lauf fortsetzen

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Zuletzt Rot gesperrt, jetzt wieder im Kader: Baris-Angreifer Dennis Kuhn und Stenums Torwart Maik Panzram. Foto: Rolf TobisZuletzt Rot gesperrt, jetzt wieder im Kader: Baris-Angreifer Dennis Kuhn und Stenums Torwart Maik Panzram. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst Ein Heimspiel, dazu drei Auswärtsfahrten: So sieht am Sonntagnachmittag das Programm der Fußball-Bezirksligisten aus. Der VfL Stenum und der FC Hude wollen ihren guten Lauf fortführen, der SV Baris Delmenhorst und SV Tur Abdin Delmenhorst nach ihren ernüchternden Pleiten in der Vorwoche eine Reaktion zeigen.

VfL Stenum - Eintracht Wiefelstede

Der Dritte empfängt den Letzten – da sind die Rollen doch klar verteilt, oder? „Natürlich sind wir der Favorit. Wir können uns nur selber schlagen“, sagt Stenums Trainer Thomas Baake vor dem Duell am Sonntag (15 Uhr) mit SV Eintracht Wiefelstede, das erst einen Zähler gesammelt hat.

Hat Baake Sorge, dass seine Mannschaft den Gegner unterschätzt? Nein. „Ich habe beim Training eindringlich darauf hingewiesen, dass wir während des Spiels kein bisschen nachlassen dürfen.“ Die überraschende 0:1-Pleite vom SV Tur Abdin in der Vorwoche gegen den bis zum letzten Spieltag noch sieglosen Aufsteiger ESV Wilhelmshaven sei in dieser Hinsicht zumindest ein warnendes Beispiel gewesen, sagt Baake.

Und wie ist Wiefelstede zu schlagen? Mit einem guten Passspiel, erklärt der Trainer. „Wir wissen dass Wiefelstede destruktiv spielen und uns zu langen Bällen zwingen wird“, sagt Baake. „Wir müssen deshalb im richtigen Moment die richtigen Pässe spielen. Da ist Geduld gefragt.“

Zum Personal: In das Tor wird höchstwahrscheinlich Maik Panzram zurückkehren, der zuletzt Rot gesperrt war. Auch der beruflich stark eingespannte Polizist Thorben Riechers steht wieder im Kader. Dafür setzt Aushilfs-Torwart Marco Scheffler aus. Ausfallen wird auch der verletzte Routinier Arnold Koletzek. (Weiterlesen: Der VfL Stenum hat Lust auf mehr)

TSV Abbehausen - FC Hude

Mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Begegnungen hat sich der FC Hude im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Mit dem Abstieg wird der Aufsteiger – so viel lässt sich schon prognostizieren – mit großer Wahrscheinlichkeit nichts zu tun haben. Weshalb Trainer Lars Möhlenbrock auch das große Ganze und nicht nur die Resultate im Blick hat. (Weiterlesen: Lars Möhlenbrock im Interview)

„Wir wollen unser Spiel noch mehr festigen und mit Freude mutigen Fußball spielen, damit wir unseren Zuschauern dauerhaft attraktiven, offensiven Fußball bieten können.“ Das war zuletzt beim knappen, vom Kampf geprägten 2:1 gegen BW Bümmerstede auch wegen großer Personalnot (neben den Langzeitverletzten fehlten etwa auch Maik Spohler und Jannik Osterloh) zwar nicht immer der Fall.

Doch Co-Trainer Ralf Buß ist vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) beim TSV Abbehausen (zuletzt sieben Punkte aus drei Begegnungen) überzeugt: „Wir werden spielerisch wieder besser auftreten.“

BW Bümmerstede - SV Baris

Nach dem 3:7-Debakel vergangene Woche gegen GVO Oldenburg schritt der SV Baris Delmenhorst nicht gleich zur Tagesordnung über. „Das Spiel hing uns schon nach“, räumt Trainer Önder Caki ein. Vor allem die Defensivleistung war alles andere als Bezirksliga-reif.

Es habe sich bereits bei den vorherigen Spielen gegen FC Rastede (2:1) und TuS Obenstrohe (1:4) angedeutet, „dass unsere Abwehr nicht sattelfest ist. Die richtige Mischung haben wir dort noch nicht gefunden“, sagt Caki. „Ich werde mir etwas einfallen lassen müssen, wer mit wem am besten harmoniert.“ Personelle Änderungen sind vor dem Auswärtsspiel bei BW Bümmerstede (15 Uhr) nicht ausgeschlossen.

Als Alternative für den Abwehrbereich steht Alexander Pelman wieder zur Verfügung, der zuletzt ebenso wie Stürmer Dennis Kuhn Gelb-Rot gesperrt war. Gegner Bümmerstede hat Caki zwar beobachtet, „aber eigentlich interessiert mich selten, mit welcher Ausrichtung unser Gegner spielt.“

TuS Obenstrohe - SV Tur Abdin

Nach dem peinlichen 0:1 gegen ESV Wilhelmshaven hatte Tur-Abdin-Trainer Christian Kaya zunächst eine harte Trainingswoche angekündigt. „Aber ich habe mich wieder beruhigt“, schmunzelt Kaya vor dem Auswärtsspiel beim Spitzenreiter TuS Obenstrohe (15 Uhr).

„Ganz so schlimm war die Leistung nun auch wieder nicht.“ Die Probleme sprach er trotzdem an. „Es hakt ja nicht am spielerischen Potenzial bei uns. Das ist einfach eine Kopfsache. Tur Abdin passt sich ja traditionell immer dem Niveau des Gegners an. Das müssen wir abstellen.“

Da sahen auch die Spieler ein und sprachen sich untereinander aus. Auch im Training war „richtig Feuer drin. Die Spieler haben sich ohne Ende gepusht“, wie Kaya erfreut feststellte. Große Änderungen in der Startelf plant er nicht.


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