Fußball-Bezirksliga Wildeshausen reist zu formstarken Heidmühlern

Von Klaus Erdmann

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Zweitbester Torjäger der Liga: Maximilian Seidel (links) traf bisher acht Mal. Foto: Rolf TobisZweitbester Torjäger der Liga: Maximilian Seidel (links) traf bisher acht Mal. Foto: Rolf Tobis

Wildeshausen. In der Fußball-Bezirksliga II befindet sich der Heidmühler FC im Aufwind. Bei den Gastgebern stehen zwei aktuelle Erfolgserlebnisse zu Buche. Wittekinds Cheftrainer Marcel Bragula versieht seinen Kader mit Fragezeichen.

In der Fußball-Bezirksliga II befindet sich der Heidmühler FC im Aufwind. Das ist natürlich auch Wildeshauens Cheftrainer Marcel Bragula, dessen VfL am Freitagabend ab 20 Uhr beim Tabellensiebten gastiert, nicht verborgen geblieben. „Die Heidmühler Qualität ist nicht verschwunden. Sie war nur einige Zeit lang nicht auf dem Platz“, betont der Coach des Zweiten der Tabelle.

Bragula attestiert dem Gegner ein „massives Verletzungspech“, und sagt, dass beim HFC Leistungsträger ausgefallen seien. Er gehe von einer anderen Mannschaft aus als jener, die gegen den SV Baris oder Frisia Wilhelmshaven (jeweils 3:5) gespielt habe.

Die Heidmühler, die als Absteiger aus der Landesliga den Wiederaufstieg als Saisonziel genannt hatten, belegten am zweiten Spieltag den zweiten Rang, fielen auf Position zwölf zurück und verbesserten sich anschließend auf Platz sieben. Aktuell stehen beim Gastgeber zwei Erfolgserlebnisse zu Buche: Dem 6:4 nach Entscheidungsschießen im Pokalspiel gegen den SV Quitt Ankum, immerhin Dritter der Bezirksliga V, folgte in der Punktrunde ein 4:1 bei Schlusslicht SVE Wiefelstede.

Heidmühler FC mit neuem Trainer-Duo

Welchen Anteil die neuen Trainer Daniel Oleksyn und Niklas Fasshauer, die vor rund zwei Wochen auf den Regiestühlen Platz genommen haben, daran besitzen, lässt sich nicht sagen. Sie traten die Nachfolge von Markus Olbrys an. Oleksyn soll nur noch im Notfall auflaufen. Torjäger Fasshauer fungiert hingegen als spielender Co-Trainer.

Bragula warnt vor Heidmühle, sagt aber auch mit Nachdruck: „Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen.“ Er rechne mit fünf bis sieben Ausfällen, so Bragula vor der Donnerstags-Trainingseinheit. „Aber wir haben einen breiten Kader und werden eine gute Mannschaft stellen können“, ergänzt er. Vor der Punktspielpause am vergangenen Wochenende kassierte Wildeshausen am 30. September mit dem 0:2 beim TSV Abbehausen die einzige Punktspielniederlage. „Jetzt spielen wir wieder auf einen Kunstrasen“, sagt Bragula, „aber auf einem guten.“


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