Sonntag Kellerduell beim DTB SV Achternmeer genießt den „Luxus Kreisliga“

Von Andreas Bahlmann

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Achternmeer. Die einen haben in zwölf Spielen noch nicht einmal gewonnen, die anderen haben ihre vergangenen acht Begegnungen alle verloren: In der Fußball-Kreisliga kommt es an diesem Sonntag (15 Uhr) Am Kleinen Meer zum absoluten Kellerduell, wenn das Schlusslicht Delmenhorster TB den Vorletzten SV Achternmeer empfängt.

Beim SV Achternmeer, der sich in der Vorsaison erst mit einem Kraftakt am letzten Spieltag den Klassenerhalt sicherte, geht man sehr entspannt mit dem Thema Kreisliga-Zugehörigkeit um. „Ein Abstieg wäre zwar bedauerlich“, hatte der 1. Vorsitzende Uwe von der Pütten bereits vor dem ersten Saisonspiel gesagt. Er betonte aber auch: „Wir haben keinen Nachwuchsunterbau im Verein. Das macht die Situation insgesamt sportlich etwas schwierig für uns. Wir freuen uns eigentlich jedes Jahr darüber, wenn wir wieder eine Saison an der Kreisliga teilnehmen dürfen.“

SV Achternmeer kassierte zuletzt acht Pleiten bei 7:42 Toren

Mittlerweile geht der Dorfverein in sein zehntes Kreisliga-Jahr in Folge – mit den Plätzen 13, 9, 6, 4, 8, 7, 11, 14, 13. Eine beachtliche Zeitspanne, mit der der SVA nach dem Aufstieg aus der Leistungsklasse 2009 wohl selbst nicht gerechnet hatte, wie auch van der Pütten einräumt: „Das ist schon ein kleiner Luxus für uns, und wir genießen das einfach.“

Trotz acht teilweise haushocher Pleiten in Folge bei einem Torverhältnis von 7:42 und einer 1:7 (1:1)-Klatsche zuletzt gegen SV Atlas II ist die Stimmung in Achternmeer gut. „Die Spieler geben ihr Bestes und lassen sich nicht hängen“, betont von der Pütten. „Atlas war in der zweiten Halbzeit einfach zu stark für uns.“ Dafür war der Klubchef mit Halbzeit eins „hundertprozentig zufrieden“. (Weiterlesen: Helge Hanschke treibt nach Herzstillstand wieder angstfrei Sport)

Beim Gegner Delmenhorster TB war die Laune nach der überraschend hohen 2:7-Niederlage bei Aufsteiger RW Hürriyet dagegen im Keller. Co-Trainer Jens Stohwasser nannte das Auftreten seiner Mannschaft eine „Arbeitsverweigerung“. Was dem Letzten Hoffnung machen dürfte, ist aber der Blick auf die Tabelle. Die Nicht-Abstiegsplätze sind weiter nur zwei Punkte entfernt.


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