Handball-Oberliga Neuling TV Neerstedt mal wieder zu spendabel

Von Heinz Quahs

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Agnieszka Blacha traf zehnmal für den TV Neerstedt. Foto: Rolf TobisAgnieszka Blacha traf zehnmal für den TV Neerstedt. Foto: Rolf Tobis

Neerstedt. Die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt verlieren klar gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn, schaffen aber immerhin ein mathematisches Kunststück.

Es ist unwahrscheinlich, dass die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt am Samstag mitgerechnet hatten; falls aber doch, ist ihnen der Respekt jedes Mathematikers gewiss. Der Aufsteiger verlor am Samstag mit 22:32 (11:16) gegen den Titelaspiranten SG Friedrichsfehn/Petersfehn und hielt durch das letzte Gegentor acht Sekunden vor Schluss exakt den allerdings wenig glorreichen Schnitt. Genau diese 32 Treffer haben die Neerstederinnen pro Partie bisher kassiert, die meisten der Liga, was der Hauptgrund dafür ist, dass nach fünf Spielen erst ein Sieg auf dem Konto steht. „Der Gegner kam immer wieder zu einfachen Toren“, klagte Michael Kolpack, der mit Maik Haverkamp ein Trainergespann bildet.

Zumindest an den Torhüterinnen lag es nicht. Sina Huntemann und Rieke von Seggern parierten zusammen vier der neun Friedrichsfehner Siebenmeter. Bis zur 26. Minute war der Rückstand bei 10:13 erträglich, zur Pause stand es dann schon 11:16. Auch in den letzten Minuten der zweiten Hälfte legten die Gäste noch Treffer nach. „Wir werden das Spiel in Ruhe aufarbeiten“, kündigte Kolpack an.


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