Volleyball-Oberliga Männer VG Delmenhorst-Stenum möchte „oben angreifen“

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Stürzen sich an diesem Samstag in Osnabrück in die Oberliga-Saison 2018/2019: die Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum um (von links) Christian Carus, David Rüdiger, Matthias Sanders (vorn) und Daniel Müller. Foto: Rolf TobisStürzen sich an diesem Samstag in Osnabrück in die Oberliga-Saison 2018/2019: die Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum um (von links) Christian Carus, David Rüdiger, Matthias Sanders (vorn) und Daniel Müller. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum starten an diesem Samstag beim VC Osnabrück in die Saison 2018/2019. Ihr Ziel ist es, in der Tabelle vorne mitzumischen.

Susanne Schalk, Trainerin der Oberliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum, ist inzwischen ganz froh, dass ihr der Spielplan der Saison 2018/19 ungewöhnlich viel Zeit für die Vorbereitung gegeben hat. „Wir haben erst spät richtig angefangen, weil einige Spieler an vielen Beachturnieren teilgenommen haben“, erzählt sie. Dementsprechend holprig verliefen die ersten Pflichtspiele Anfang September in der ersten Runde im NWVV-Pokal in Baden (Platz fünf nach zwei Niederlagen und einem Sieg). Drei Wochen später ist die Form deutlich besser geworden – und stimmt für die Saison und den Punktspielstart beim VC Osnabrück an diesem Samstag dann doch optimistisch. „Wir wollen oben angreifen“, sagt Schalk auf die Frage nach dem Ziel, ohne sich auf einen Platz festzulegen.

Formkurve der VG steigt zuletzt deutlich an

„Wir haben viel trainiert, dazu noch ein kleines Trainingslager bestritten“, erklärt Schalk den Umschwung, der sich auch schon auf dem Feld zeigte: Die VG war bei einem stark besetzten Turnier des Oldenburger TB erst im Finale vom Oberligisten SG Salzgitter besiegt worden. Außer den sportlichen Strand-Aktivitäten der Spieler störte auch die berufliche Belastung und damit das häufige Fehlen von Stellspieler Aaron Bode, der die Offensivaktionen seines Teams lenkt, die Saisonvorbereitung. „Da mussten wir uns ein paar Dinge überlegen und einspielen“, erklärt Schalk. Zudem galt es, die Zugänge Dustin Hoffmann (Mittelblocker vom Ligakonkurrenten TV Bremen-Walle) und Sören Riewe (Mittelblocker oder Außenangreifer aus dem eigenen Mixed-Bereich) in die Abläufe einzubinden. Das ist gelungen. „Sie sind Verstärkungen“, lobt Schalk. Stefan Witt, Justin Röpke (beide zu Bremen 1860), Marco Thiel (VG III) und Jan Großkopf (nicht mehr aktiv) laufen nicht mehr für ihr Team auf.

Oberliga ist „ausgeglichen besetzt“

Sechs der neun Mannschaften der Staffel 1, zu der die VG wieder gehört, waren am ersten Spieltag vor 14 Tagen bereits aktiv. In den vier Partien gab es nur einen 3:0-Sieg. Der TV Baden II feierte diesen bei der TG Wiesmoor. „Ich glaube, dass das schon eine Tendenz für die Saison zeigt“, sagt Schalk über die Ergebnisse. „Die Liga ist relativ ausgeglichen besetzt.“ Der TVB ist für sie eine der stärksten Mannschaften. Dass viele Teams auf einem ähnlichen Niveau spielen können, bedeutet für die VG, dass sie konstant an ihr Leistungslimit herankommen muss, um das Saisonziel zu verwirklichen. Das hatte das Team in der zurückliegenden Serie 2017/18 geschafft, auch wenn es gegen Ende doch noch ein Tief überwinden musste. Als Dritter der Abschlusstabelle war Delmenhorst-Stenum in die Regionalliga-Relegation – der Meister VSG Ammerland II durfte nicht aufsteigen – eingezogen. Dort verlor die VG-Mannschaft dann aber unglücklich gegen die SG Salzgitter mit 2:3 Sätzen. Der Vizemeister der Oberliga-Staffel 2 stieg dann aber auch nicht auf.

VG trifft auf neu formiertes Team des VC Osnabrück

„Wir haben gesehen, was möglich ist“, sagt Schalk rückblickend und mit der Hoffnung, dass die Euphorie mit in die neue Saison genommen werden kann, die für die VG an diesem Samstag in der Halle am Schlosswall in Osanbrück beginnt. Ab 15 Uhr sind aber zunächst die Inhaber von Schiedsrichterscheinen in der Mannschaft gefordert, denn Delmenhorst-Stenum stellt das Schiedsgericht für die Begegnung des gastgebenden VC gegen Wiesmoor. „Es ist ganz gut, dass wir erst das zweite Spiel haben“, freut sich Schalk darüber, dass ihr der Spielplan nochmals etwas Zeit gibt. Die gibt ihr die Gelegenheit, sich die neu formierte VC-Mannschaft anzuschauen. Die war mit einer 1:3-Niederlage beim VfL Wildeshausen in die Saison gestartet. „Die Osnabrücker haben sich mit dem VfR Voxtrup zusammengetan. Die Mannschaft muss sich erst einmal einspielen“, erklärt die VG-Trainerin. Dadurch sei der Gastgeber aber insgesamt deutlich stärker einzuschätzen als in der vergangenen Saison, in der Delmenhorst-Stenum zweimal souverän gewonnen hatte. Trotzdem, das VG-Team will in Osnabrück damit beginnen, oben anzugreifen.


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