Ära Peter Ache endet nach 14 Jahren Jörg Skatulla neuer Chef des Kreissportbundes Oldenburg

Von Klaus Erdmann

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Jörg Skatulla (links) beerbt Peter Ache als Vorsitzender des Kreissportbundes Landkreis Oldenburg. Foto: Klaus ErdmannJörg Skatulla (links) beerbt Peter Ache als Vorsitzender des Kreissportbundes Landkreis Oldenburg. Foto: Klaus Erdmann

Ganderkesee. Peter Ache hat nach 14 Jahren den Vorsitz des Kreissportbundes Landkreis Oldenburg abgegeben. Sein Nachfolger wird Jörg Skatulla.

Nach 14 Jahren ist die Ära des Vorsitzenden Peter Ache beim Kreissportbund des Landkreises Oldenburg zu Ende gegangen. Ache gab am Dienstagabend während des 140-minütigen Kreissporttages im Gasthaus „Zur Linde“ bekannt, dass er nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung steht: „Ich habe das Gefühl, dass ich ein gut geführtes Haus abgebe.“ Dieses übernahm Jörg Skatulla. Die 100 Stimmberechtigten wählten den bisherigen Stellvertreter, der für Finanzen zuständig war, einstimmig zum neuen Chef des Dachverbandes. Dem KSB gehören 157 Vereine mit 46.696 Mitgliedern an (Stand: 20. Juni 2018). Man habe, so Skatulla, fast die Zahl des Vorjahres gehalten.

Lob von allen Seiten für Ache

Weitere Wahlen führten zu folgenden Ergebnissen: Stellvertretende Vorsitzende, Finanzen: Nikolas Lienemann (für Skatulla); Ausbildung: Dieter Hollsten; Sportentwicklung: Horst Bokelmann (beide wurden wiedergewählt) und Fachverbandsangelegenheiten/Leistungssport: Holger Kreye (für Jürgen Steffens). Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

„Ich freue mich, dass der Saal voll ist. Das ist ein wichtiges Signal.“ Mit diesen Worten begrüßte Ache („Ich bin heute etwas nervöser als sonst“) Vertreter aus Sport und Politik. Er erntete Lob von allen Seiten. Landrat Carsten Harings betonte, dass Ache innerhalb des KSB „unglaublich viel“ bewegt habe. Er verfüge über große Fachkompetenz, sagte Harings, der betonte: „Sportvereine prägen die Gemeinschaft in besonderem Maße“. Martin Ahlrichs, Leiter des Kreis-Jugendamtes, hob die gute Zusammenarbeit ebenso hervor wie Christel Zießner, stellvertretende Bürgermeisterin, und Thorsten Schulte. Der Vizepräsident des Landessportbundes dankte Ache für jahrelange Führung und hervorragende Arbeit und überreichte ihm ein Präsent.

Ehrung für Bokelmann

Ache, der sich 40 Jahre lang für den KSB ehrenamtlich engagierte, unterstrich: „Ich hatte die Ehre, 14 Jahre lang Vorsitzender zu sein.“ Er rief den Anwesenden zu: „Ich bedanke mich bei euch.“ In seinem Bericht verwies er darauf, dass die Gemeinden die größten Förderer des Sports seien. „Wir haben gute Sportanlagen und müssen sie ausbauen. Wir haben gute Übungsleiter, die wir uns erhalten müssen“, sagte Ache ferner.

Berichte von Keno Thurau (Vorsitzender Sportjugend), Sportreferentin Inga Marbach, Victoria Becker (Servicestelle) und Bokelmann folgten. Der Verantwortliche für die Sportentwicklung, der dem Vorstand seit 2004 angehört und 14 Jahre lang mit Ache zusammenarbeitete, wurde von dem scheidenden Vorsitzenden mit der Silbernen Ehrennadel und einer Urkunde des LSB ausgezeichnet. Skatulla sagte, dass der Haushalt 2019 ausgeglichen sein werde. Sein Voranschlag wurde einstimmig genehmigt.

Den neuen Finanzchef Lienemann wählten die Anwesenden in Abwesenheit. Skatulla nannte den Grund: „Er ist heute Papa geworden“. Als Wahlleiter fungierte Ehrenvorsitzender Gerold Otte, der Ache „hervorragende Arbeit“ attestierte. Skatulla sagte mit Nachdruck: „Peter hat mit große Fußstapfen hinterlassen.“


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