zuletzt aktualisiert vor

Weltreiterspiele 2018 in Tryon Ganderkeseerin Sandra Auffarth beendet WM vorzeitig

Meine Nachrichten

Um das Thema Lokalsport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Hat die WM vorzeitig beendet: Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee (hier beim CHIO in Aachen). Nach zwei Verweigerungen entschied sie sich dazu, den Geländeritt mit dem neunjährigen Wallach Viamant du Matz nicht fortzusetzen. Foto: Lars PingelHat die WM vorzeitig beendet: Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee (hier beim CHIO in Aachen). Nach zwei Verweigerungen entschied sie sich dazu, den Geländeritt mit dem neunjährigen Wallach Viamant du Matz nicht fortzusetzen. Foto: Lars Pingel

Ganderkesee. Die Vielseitigkeitsreiterin Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee hat den Geländeritt der Weltmeisterschaft 2018 im US-amerikanischen Tryon mit dem neunjährigen Wallach Viamant du Matz nicht beendet. Nach zwei Verweigerungen entschied sie sich, die Prüfung nicht fortzusetzen.

Die Vielseitigkeitsreiterin Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee hat bei der Weltmeisterschaft im US-amerikanischen Tryon die Geländeprüfung nicht beendet und ist daher ausgeschieden. In der Nacht zu Sonntag entschied sich die 31-Jährige dazu, den Ritt mit dem erst neunjährigen Wallach Viamant du Matz nicht zu beenden, nachdem es am zweiten Wasserhindernis zwei Verweigerungen gegeben hatte.

Probleme an einem Wasserkomplex

„Zu Beginn hatte ich echt ein super Gefühl“, sagte Auffarth am Sonntag. „Die ersten Sprünge hat er schön angegriffen, sehr konzentriert.“ Am Wasser habe sich Mat dann von allem drumherum „ziemlich ablenken lassen“. Er habe deshalb die Aufgabe nicht erkannt, sodass es zur ersten Verweigerung kam. Dadurch sei der Rhythmus ein wenig verloren gegangen. Wenig später habe sich Mat an einem Wasserfall erschrocken, sodass es nicht möglich war, das nächste Hindernis anzureiten. „Da habe ich gedacht, ich höre lieber so auf.“ Mat geht es gut, ergänzte die Bergedorferin: „Es ist auch nicht so, dass er etwas nicht gesprungen ist, was er erkannt hat. Insofern geht es weiter.“

Bereits am Samstag hatten die WM-Organisatoren bekannt gegeben, dass das abschließende Springen um einen Tag auf diesen Montag verschoben wurde, weil für Sonntag starke Regenfälle als Folge des Wirbelsturmes Florence erwartet wurden. Der Geländeritt, die zweite Teilprüfung, lief wie geplant. „Ich bin natürlich sehr enttäuscht, dass die WM für uns nun frühzeitig zu Ende gegangen ist, aber ich bin dennoch stolz, welch tolle Entwicklung Mat in den vergangenen Monaten gemacht hat“, schrieb Auffarth noch auf ihrer Facebook-Seite: „Ich bin sehr dankbar, ein so tolles Nachwuchspferd im Stall zu haben und freue mich auf die nächsten Jahre.“ Sie war mit Mat zum ersten Mal in einem Championat gestartet, in der Dressur hatte er eine gute Leistung (30,6 Minuspunkte) gezeigt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN