Handball-Oberliga Männer HSG Delmenhorst empfängt den SV Beckdorf

Von Klaus Erdmann

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Konzentration und Durchschlagskraft: So wie hier Ole Goyert wollen die Handballer der HSG Delmenhorst in ihrem dritten Oberliga-Punktspiel zielstrebig zur Sache gehen. Nach dem Auftaktsieg gegen die SG Bremen/Hastedt und der Niederlage beim führenden ATSV Habenhausen empfängt der Neuling an diesem Samstag, 19.15 Uhr, in der Halle am Stadion den SV Beckdorf. Foto: Rolf TobisKonzentration und Durchschlagskraft: So wie hier Ole Goyert wollen die Handballer der HSG Delmenhorst in ihrem dritten Oberliga-Punktspiel zielstrebig zur Sache gehen. Nach dem Auftaktsieg gegen die SG Bremen/Hastedt und der Niederlage beim führenden ATSV Habenhausen empfängt der Neuling an diesem Samstag, 19.15 Uhr, in der Halle am Stadion den SV Beckdorf. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst empfangen an diesem Samstag den SV Beckorf in der Halle am Stadion. Ihr Trainer Jörg Rademacher rechnet mit einem unbequemen Gegner.

Nach dem Auftritt beim Spitzenreiter ATSV Habenhausen, der ihnen ein 21:28 beschert hat, empfangen die Handballer der HSG Delmenhorst an diesem Samstag einen Gegner, der sich am anderen Ende der Oberliga-Tabelle befindet: den SV Beckdorf. Das Team belegt den 14. und letzten Platz. Die Begegnung beginnt um 19.15 Uhr in der Halle am Stadion.

„Ich werde nicht den Fehler machen und Beckdorf nach dem Tabellenstand beurteilen“, sagt Jörg Rademacher vor dem dritten Punktspiel mit Nachdruck. Die Ergebnisse in der Liga seien eng, ergänzt der Cheftrainer der Delmenhorster. Er rechne mit einem „unbequemen Gegner“, denn: „Beckdorf wird alles in die Waagschale werfen und mit viel Wut im Bauch anreisen.“ Grund sei, so der Coach, die unglückliche Niederlage im Derby. Am Samstag bestritten die Beckdorfer ein Heimspiel gegen den TSV Bremervörde, das sie mit 28:29 verloren. Zur Pause lag der Gastgeber mit 9:15 zurück. Nach dem 12:17 zog er über 17:17 bis auf 24:22 davon. Doch am Ende musste der SVB doch den Bremervördern den Vortritt lassen.

Nachdem die Gäste der HSG in der vergangenen Saison lediglich aufgrund des besseren Torverhältnisses den Klassenverbleib in der Oberliga Nordsee geschafft hatten, scheint ihnen erneut eine schwere Saison bevorzustehen. Während der Vorbereitung musste Beckdorf-Trainer Steffen Aevermann einen beachtlichen Umbruch meistern, denn acht Zugängen standen zehn Abgänge gegenüber.

HSG-Trainer Jörg Rademacher fordert höhere Konzentration

„Keine Aufgabe ist einfach. Wir konzentrieren uns generell auf uns selbst“, betont Rademacher. Apropos: In puncto Konzentration müsse seine Mannschaft besser drauf sein, erklärt der Coach mit Blick auf das 21:28 in Habenhausen. Die Fehlerquote müsse minimiert werden, forderte er erneut. „Wenn die Spieler gedanklich da sind, präsent sind, machen sie auch weniger Fehler. Das ist eine Sache des Kopfes“, sagt Rademacher.

Erneut verweist er darauf, dass die Basis für den Erfolg in der Abwehr gelegt wird („Die Defensive muss ein Bollwerk sein“). Auf der anderen Seite müssten die Chancen besser als zuletzt genutzt werden. „Gegen Beckdorf werden wir eine ganz andere Mannschaft sehen als gegen Habenhausen“, ist sich Rademacher sicher. Die Spieler wollten etwas gut machen. Das merke man im Training.

Ole Goyert und Niclas Schanthöfer kehren wohl ins HSG-Team zurück

Ziel sei es nach wie vor, gar nicht erst „unten rein zu rutschen“. Man wolle aus den nächsten Spielen viel mitnehmen, trotz der Verletzten. In dieser Hinsicht sieht Rademacher Licht am Ende des Tunnels. „Ich gehe davon aus, dass Ole Goyert und Niclas Schanthöfer, die zuletzt angeschlagen waren, dabei sind“, sagt er. Eventuell gehörten Lasse Till und Jörn Janßen wieder zum Kader. Sollte das der Fall sein, kämen aber nur Kurzeinsätze in Frage.

Thies Kohrt befinde sich wieder im Mannschaftstraining, aber bei ihm wird es noch ein, zwei Wochen dauern. Neuzugang Michael Schröder falle noch länger aus. Nach den Partien gegen Beckdorf, beim TuS Rotenburg (22. September) und gegen VfL Fredenbeck (29.) folgt eine dreiwöchige Punktspielpause. „Ich hoffe“, sagt der HSG-Trainer, „dass der Kader Mitte, Ende Oktober wieder komplett ist.“

Zwischenziele setzen sie sich bei der Handball-Spielgemeinschaft Delmenhorst nicht. „Das bringt in meinen Augen nichts. Ich will die Mannschaft nicht unter Druck setzen“, sagt Rademacher. Man gucke von Woche zu Woche. Aktuell guckt der Aufsteiger auf das Spiel gegen den SV Beckdorf.


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