Handball-Oberliga Frauen Hude/Falkenburg und Neerstedt spielen zu Hause

Von Richard Schmid und Heinz Quahs

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Wollen sich an diesem Sonntag gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn durchsetzen: die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg um Jessica Galle (links). Foto: Rolf TobisWollen sich an diesem Sonntag gegen die SG Friedrichsfehn/Petersfehn durchsetzen: die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg um Jessica Galle (links). Foto: Rolf Tobis

Landkreis. Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg und des TV Neerstedt treten am dritten Spieltag der Saison 2018/19 in eigenen Hallen an. Die HSG empfängt die SG Friedrichsfehn/Petersfehn, der TVN den TV Oyten II.

Dritter Spieltag in der Handball-Oberliga der Frauen: Die HSG Hude/Falkenburg und der TV Neerstedt treten zu Hause an.

HSG-Trainer Dean Schmidt erwartet spannendes Spiel

Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg empfangen am Sonntag, 16.30 Uhr, die vor der Saison als Anwärter auf die Meisterschaft gehandelte SG Friedrichsfehn/Petersfehn in der Halle Am Huder Bach. Die Ammeländerinnen haben mit zwei Niederlagen allerdings einen klassischen Fehlstart hingelegt.

Friedrichsfehn, in der zurückliegenden Spielzeit hinter dem BV Garrel Vizemeister, beklagte vor allem eine mangelhafte Chancenverwertung, die gegen Hude unbedingt abgestellt werden soll. Die HSG, die vor gut fünf Monaten – allerdings deutlich ersatzgeschwächt – ihr Heimspiel gegen die SG mit 22:24 verlor, dürfte also gewarnt sein. „Wir erwarten einen hoch motivierten Gegner, der mit Sicherheit höher einzuschätzen ist, als es der derzeitige Tabellenstand aussagt“, erklärt HSG-Trainer Dean Schmidt, der ein ausgeglichenes, spannendes Spiel erwartet. „Wenn wir das gegnerische Kreisläuferspiel in den Griff bekommen und noch mehr Konzentration beim Torabschluss entwickeln, ist mir nicht bange“, meint er. Zudem gingen seine Schützlinge mit einer zusätzlichen Motivation in das sonntägliche Spiel: Sie wollen ihrer Co-Trainerin Birgit Deeben, die gestern Geburtstag feierte, mit einem Sieg ein nachträgliches Geschenk machen.

Außer den beiden Langzeitverletzten Ashley Butler und Lisa Busse werden der HSG in ihrem zweiten Heimspiel Saskia Petersen (schwere Erkältung) sowie vermutlich Malin Blankemeyer (privat verhindert) nicht zur Verfügung stehen. „Im Gegensatz zur letzten Spielzeit können wir aufgrund unseres breiteren Kaders diese Ausfälle gut kompensieren“, sagt Schmidt.

TVN setzt auf aufmerksame Abwehr

Nachdem der TV Neerstedt das Spiel beim Meisterschaftsaspiranten VfL Stade (18:29) schnell abgehakt hatte, wartet am heutigen Samstag, 17.15 Uhr, in eigener Halle im TV Oyten II die nächste schwierige Aufgabe. Die Gäste bieten eine Mannschaft auf, die in der Deckung konsequent zupackt, um den gegnerischen Angreiferinnen den Schneid abzukaufen. Das Umschalten nach Ballgewinnen erfolgt blitzschnell, sodass viele Tore über die erste und zweite Welle erzielt werden. Vom TVN ist daher viel Konzentration im Spielaufbau und im Abschluss und ein gutes Rückzugsverhalten gefragt. In der Deckung will das Team des Trainerduos Maik Haverkamp und Michael Kolpack aufmerksam und bissig in die Zweikämpfe gehen. Es gilt, das schnelle Kombinationsspiel des TVO möglichst oft zu stoppen.

Kolpack sieht sein Team auf einem guten Weg: „Wenn die Spielerinnen wesentlich mehr in das Spiel investieren können und körperlich und geistig beweglicher werden, können wir gegen die anderen Teams in der Oberliga immer besser mithalten“, sagt er. Da Nadja Albes ihre Verletzung überwunden hat, kann das Trainergespann in dieser Begegnung fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Wiebke Kieler wird heute nicht mitwirken können.


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