Handball-Landesligen Männer Hoykenkamp und Grüppenbühren/Bookholzberg siegen

Von Heinz Quahs und Jörg Schröder, 10.09.2018, 14:59 Uhr
Bot eine starke Leistung: Jan-Niklas Ordemann (Mitte). Der achtmalige Torschütze feierte mit der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg einen Heimsieg über die Eickener SpVgg um Albert Brack (links) und Michael Brack. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst/Landkreis. In der Weser-Ems-Staffel der Handball-Landesliga haben die TS Hoykenkamp und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ihre ersten Siege der Saison 2018/19 gefeiert. Die HSG Delmenhorst II kassierte in der Staffel Bremen eine Auswärtsniederlage.

Erfolgreiches Wochenende für die Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp und der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Am zweiten Spieltag der Saison 2018/19 in der Weser-Ems-Staffel fuhren sie mit Auswärtssiegen ihre ersten Punkte ein.

Landesliga Weser-Ems: HSG Friesoythe - TS Hoykenkamp 22:23 (14:12). Das Team von TSH-Trainer Lutz Matthiesen bot im ersten Abschnitt eine recht schwache Leistung, denn die Abstimmung in der Deckung fehlte weitgehend. Vor allem der Innenblock hatte zunächst große Probleme mit den gegnerischen Kreisläufern. Doch TSH-Keeper Gregor Kleefeldt zeigte einmal mehr seine Routine und Klasse. Erst sorgte er mit seinen Paraden dafür, dass die Gastgeber nicht enteilten, dann rettete er damit den Vorsprung ins Ziel. Außer ihm hatte TSH-Torjäger Sebastian Rabe einen Sahnetag erwischt. Er warf die Tore, die sein Team bis zur Pause im Spiel hielten. In der Kabine sprach Matthiesen dann die Fehler an, sein Team setzte die Vorgaben um. Die Deckung stand wesentlich besser. Im Angriff gingen die Hoykenkamper zielstrebiger auf das HSG-Tor. Die Partie verlief ausgeglichen. Nach dem Gegentor zum 21:22 (49./Jonas Alberding) nahm Matthiesen eine Auszeit. Er stellte die Deckung noch einmal etwas um. Das zahlte sich aus, denn die Friesoyther erzielten kein Tor mehr. Alexander Kirchhof (50.) glich aus, bereits sechs Minuten vor dem Ende war es Rabe, der sich mit einer Energieleistung durchsetzte und den Siegtreffer erzielte. Mit Glück, Geschick und Kleefeldt brachte die TSH das 23:22 über die Zeit. „Am Ende waren wir die etwas glücklichere Mannschaft, doch hat mein Team gerade in der Schlussphase hervorragend gekämpft und sich so diesen Erfolg verdient“, meinte Matthiesen.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - Eickener SpVg 25:22 (12:10). Die HSG schickte ihre Anhänger unter den etwa 90 Zuschauern im ersten Heimspiel der Saison durch ein Wechselbad der Gefühle. Nach dem 19:14 durch den bärenstarken Jan-Niklas Ordemann (8 Tore) lag sie in der 41. Minute klar auf Siegkurs, doch in der Folge vergaben die Mannen von Trainer Andreas Müller sieben glasklare Chancen. „So leichtfertig darf man diese Möglichkeiten nicht vergeben, damit wird jeder Gegner richtig stark gemacht“, haderte Müller. In der Tat. Mit einer furiosen Aufholjagd kam Eicken zum 20:20 (48.). Nachdem Müller sein Team in einer Auszeit noch einmal neu eingestellt hatte, lief es allerdings wieder besser. So kam die HSG doch noch zu dem Erfolg.

Bis zum 19:14 hatte Grüppenbühren/Bookholzberg vor allem durch seine gute Arbeit in der Abwehr überzeugt, hinter der Torwart Jan-Bernd Döhle zum großen Rückhalt wurde. Nach der Schwächephase brachten zwei Treffer von Yannick Lau zum 23:21 (56.) die Entscheidung. „Es war eine tolle und aufopferungsvolle Mannschaftsleistung der Deckung, die meine Vorgaben gut umgesetzt hat. Alle Spieler auf dem Feld haben ihr Soll erfüllt. Besonders der Innenblock hat sehr gut gearbeitet“, lobte Müller.

Landesliga Bremen: TSV Daverden - HSG Delmenhorst II 32:27 (16:7). In Daverden gilt ein Haftmittelverbot. Damit hatten die Spieler von HSG-Trainer Adrian Hoppe zumindest in der ersten Halbzeit erhebliche Probleme. Nach dem 2:2 zogen die Hausherren bis zur 17. Minute bis auf 13:5 davon, weil sich die Delmenhorster zahlreiche Ballverluste erlaubten. Versuche, aus dem Rückraum Tore zu erzielen, scheiterten ein ums andere Mal, und so lagen sie zur Pause klar zurück (7:16). Nach dem Seitenwechsel kamen die HSG-Spieler mit dem rutschigen Ball etwas besser zurecht, verkürzten ihren 12:21-Rückstand (39.) durch drei Treffer von Jonte Windels und einen von Ole Stadtsholte bis auf 16:21 (42.). Zwar versuchte die Hoppe-Sieben, noch weiter heranzukommen. Dies gelang gegen den cleveren Gastgeber jedoch nicht. „Hätten wir nicht in der ersten Halbzeit einen solch hohen Rückstand hinnehmen müssen, wäre vielleicht mehr drin gewesen“, sagte der HSG-Trainer.

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