DFB-Pokal 2018/19 Jahn-Frauen verlieren Zeitrundenspiel gegen Herford 1:3

Von Klaus Erdmann

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Gaben alles, schieden aber dennoch aus: die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst um Julia Kastens (links). Sie verloren die Zweitrundenpartie des DFB-Pokals gegen den Herforder SV mit Kristina Lazic mit 1:3. Foto: Rolf TobisGaben alles, schieden aber dennoch aus: die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst um Julia Kastens (links). Sie verloren die Zweitrundenpartie des DFB-Pokals gegen den Herforder SV mit Kristina Lazic mit 1:3. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. In der zweiten Runde des DFB-Pokalwettbewerbs scheiden die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst mit einer 1:3-Niederlage gegen den Herforder SV Borussia Friedenstal aus.

Die Fußballerinnen des TV Jahn tanzen nur noch auf einer Hochzeit. Nach dem Aus im Niedersachsenpokal (2:3 beim Oberligisten TSV Abbehausen) verabschiedete sich der Nord-Regionalligist gestern auch aus dem Pokalwettbewerb des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). In Runde zwei kassierten die Gastgeberinnen im Stadion ein 1:3 (0:2) gegen den Herforder SV Borussia Friedenstal (Regionalliga West). Jahn verlor gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner. Die Delmenhorsterinnen spielten engagiert, vermochten die verletzten Anna Mirbach (Halswirbel) und Neele Detken (Knie) jedoch nicht zu ersetzen. Ohne die beiden Offensivkräfte entwickelte Jahn zu wenig Durchschlagskraft.

Herford geht schon in der fünften Minute in Führung

Da auch noch Linksverteidigerin Kira Grotheer (Urlaub) fehlte, musste Cheftrainer Claus-Dieter Meier Umstellungen vornehmen. Anstelle von Detken, die bereits vor einer Woche beim 3:3 gegen die TSG Burg Gretesch fehlte, und Mirbach kamen Nathalie Heeren und Vivien Endemann als Spitzen zum Einsatz. Mona Matzdorf übernahm den Posten von Grotheer.

Die Herforderinnen, die in der Zweitliga-Saison 2017/18 beide Treffen mit dem TVJ verloren hatten, erwischten einen Start nach Maß. In der 5. Minute gelang der kosovarischen Nationalspielerin Leonora Ejupi nach einem Zuspiel von Fabiana Colalongo das 1:0. Jahn stand vor dem Ausgleich, doch Stefanie Herzberg schoss daneben (18.) und Heeren scheiterte nach hervorragender Vorarbeit von Endemann an Torhüterin Charlotte Schröder (29.). In der 36. Minute nutzten die Gäste ihre zweite Gelegenheit zu ihrem zweiten Treffer. Die freistehende Kristina Lazic verwertete ein Zuspiel von Ejupi.

In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel verfehlten Distanzschüsse von Endemann (48.) und Herzberg (49.) das Ziel. Jahns Schlussfrau Magdalena Flug zeigte eine glänzende Reaktion, als sie in der 64. Minute einen Schuss von Virginia Böhne per Fußabwehr meisterte. Vier Minuten später markierte Herzberg das Anschlusstor. Nach einem Foul an Endemann verwandelte sie einen 18-Meter-Freistoß. Doch Jahns Freude währte nicht lange, denn in der 71. Minute traf Colalongo nach Vorarbeit von Lazic. In der zweiten Minute der Nachspielzeit schoss Herzberg einen Freistoß über das Tor.

Jahn-Trainer Claus-Dieter Meier ist trotzdem zufrieden

„Ich bin zufrieden, denn alle Spielerinnen haben das Mögliche getan“, sagte Coach Meier. Sein Team habe einige Chancen vergeben. Er hatte gehofft, so Meier, dass sich die älteren Jahn-Spielerinnen gegen die jungen Herforderinnen durchsetzten. HSV-Trainer Maximilian Grove: „Unsere älteste Spielerin ist die 24-jährige Kapitänin Lena Schulte. Bei uns gab es einen großen Umbruch und wir haben 16 neue Spielerinnen.“ Den Sieg bezeichnete er als verdient. Grove: „Nun wünschen wir uns irgendeinen großen Gegner. Die dritte Pokalrunde ist für den Verein und die Mädels eine schöne Sache.“


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