Fußball-Bezirksliga Baris und Stenum selbstbewusst ins Nachbarduell

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Vorteil VfL Stenum: In der ersten des Fußball-Bezirkpokals setzten sich die Kirchweg-Kicker (links Marten Michael gegen Cumali Tuner) deutlich mit 7:0 durch. Foto: Rolf TobisVorteil VfL Stenum: In der ersten des Fußball-Bezirkpokals setzten sich die Kirchweg-Kicker (links Marten Michael gegen Cumali Tuner) deutlich mit 7:0 durch. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst/Stenum. Mäßige Personallage, gute Punkteausbeute: Der SV Baris Delmenhorst und der VfL Stenum stehen sich am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga unter nahezu identischen Voraussetzungen gegenüber. Anstoß an der Lerchenstraße ist um 14 Uhr.

Die Personalsituation ist mäßig, die Punkteausbeute dafür umso besser: Die Bezirksliga-Fußballer des SV Baris Delmenhorst stehen nach drei Siegen in drei Spielen völlig überraschend auf Rang drei der Tabelle. „Wir genießen diese Momentaufnahme“, sagt Trainer Önder Caki über die nicht unbedingt einzuplanenden neun Punkte zum Saisonstart. Aber Baris möchte natürlich nachlegen – und freut sich nun auf das Nachbarduell am Sonntag (14 Uhr) gegen den VfL Stenum.

Mit Blick auf das 0:7 in der ersten Pokalrunde schmunzelt Caki: „Wir haben noch eine Rechnung offen.“ Eigentlich sogar ein paar mehr. Denn Baris verlor die letzten fünf Pflichtspiele gegen Stenum teilweise haushoch bei einem miserablen Torverhältnis von 7:29. Caki, der zuletzt beim eindrucksvollen 5:3-Coup beim Heidmühler FC fast nur Zweite-Herren-Spieler auf der Bank sitzen hatte, muss abermals auf einige Leistungsträger verzichten. „Wir müssen peu à peu in den nächsten Wochen die Spieler wieder aufsuchen“, lächelt Caki.

VfL Stenum muss einmal mehr improvisieren

Und der VfL Stenum? Hat auch Personalprobleme, ist aber ebenfalls gut drauf. Vergangene Woche siegte der VfL nach einer starken Mannschaftsleistung mit 3:1 gegen den hoch gehandelten BW Bümmerstede. „Es ist immer wieder eine Kunst, sich Gedanken über eine neue Aufstellung zu machen“, sagt Trainer Thomas Baake. „Aber das macht auch Spaß.“ Zuletzt spielten die Zweite-Herren-Spieler Mattis Esch und Marten Kämena „hervorragend“ (Baake), auch die A-Jugendlichen brennen immer bei ihren Einsätzen. „Mentalität und Leidenschaft stimmen einfach“, freut sich Baake.

Auch gegen Baris wird er improvisieren müssen. Nun ist Waldemar Kelm verletzt. Dafür rücken der stark trainierende Fynn Dohrmann, Ole Braun und Stefan Keil in den Kader. Baakes Wunsch für Sonntag ist dieser: „Wir müssen im Abschluss effektiv sein.“ Für das Baris-Spiel wünscht sich Baake „mehr Effektivität im Abschluss“. Dann sei schon viel gewonnen.

Angesichts der Konstellation (zwei formstarke Teams, Baris will Wiedergutmachung für das Pokal-Debakell) glaubt Baake: „Das wird ein interessantes Spiel zwischen zwei guten Mannschaften.“


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