Handball-Oberliga Frauen TV Neerstedt tritt beim VfL Stade an

Von Heinz Quahs

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Tritt an diesem Samstag beim VfL Stade an: der Oberliga-Aufsteiger TV Neerstedt um Agnieszka Blacha (links). Foto: Rolf TobisTritt an diesem Samstag beim VfL Stade an: der Oberliga-Aufsteiger TV Neerstedt um Agnieszka Blacha (links). Foto: Rolf Tobis

Neerstedt. Die Handballerinnen des TV Neerstedt stehen an diesem Samstag vor einer hohen Hürde: Der Oberliga-Aufsteiger tritt ab 16 Uhr beim Drittliga-Absteiger VfL Stade an.

Die Rollen sind klar verteilt. Für Michael Kolpack, der mit Maik Haverkamp die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt trainiert, ist sein Team an diesem Samstag „klarer Außenseiter“. Der Aufsteiger tritt ab 16 Uhr beim Drittliga-Absteiger VfL Stade an. Trotzdem will der TVN dem Meisterschaftsanwärter mächtig Paroli bieten. „Wir werden sehen, wie sich die Mannschaft in Stade präsentiert. Auf jeden Fall werden wir alles dafür tun, auch in dieser Begegnung ein gutes Spiel abzuliefern“, verspricht Haverkamp.

Schwere Aufgabe für TVN-Abwehr

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die TVN-Trainer die Fehler, die ihnen trotz des 23:22-Sieges zum Saisonauftakt in der Partie gegen den Wilhelmshavener SSV aufgefallen sind, angesprochen und versucht, diese in den Trainingseinheiten abzustellen. Es gelte, eine stabile Deckung zu stellen und im Angriff möglichst ohne unerzwungene Ballverluste zu agieren. Das Stader Team ist eine „Tormaschine“. Herrausragende Werferinnen sind Leonie Klinkmann, Mona Hoffmann und Julia Wichern, die zum Saisonstart zusammen 34 Treffer zum 45:33 des VfL beim FC Schüttorf erzielten.

Im TVN-Team wird die verletzte Nadja Albes weiter fehlen. Sie befindet sich zwar auf dem Weg der Besserung, doch das TVN-Trainerduo möchte nichts riskieren und wird sie noch nicht einsetzen. Außer Albes steht Nina Sempert aus privaten Gründen nicht zu Verfügung. Da der Kader recht breit ist, sind dennoch alle Positionen besetzt. Die Spielerinnen könnten die Partie gelassen angehen, findet Kolpack: „Wir werden gerade in solchen Spielen lernen können, deshalb lassen wir alles auf uns zukommen und werden sehen, was am Ende dabei herauskommt.“


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