Bezirksliga der C-Mädchen VfL Stenum im Torhagel, TSV Ganderkesee an der Spitze

Von Klaus Erdmann

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Die C-Juniorinnen des VfL Stenum müssen sich in der höchsten Klasse erst einmal akklimatisieren. Foto: dpa/Mike EgertonDie C-Juniorinnen des VfL Stenum müssen sich in der höchsten Klasse erst einmal akklimatisieren. Foto: dpa/Mike Egerton

Landkreis. Die C-Juniorinnen des VfL Stenum beklagen nach dem Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga in drei Spielen 5:34 Treffer. Mit dem TSV Ganderkesee befindet sich ein weiterer Neuling am anderen Ende der Tabelle der höchsten Klasse in diesem Jahrgang.

Zwei Aufsteiger, zwei höchst unterschiedliche Zwischenstände: Die C-Juniorinnen des VfL Stenum belegen nach dem Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga den zehnten und letzten Rang. Die punktlose Mannschaft geriet in ihren bisherigen drei Spielen in einen Torhagel und beklagt 5:34 Treffer. Ein weiterer Neuling befindet sich am anderen Ende der Tabelle. Sechs Zähler und 14:1 Tore verhelfen den C-Mädchen des TSV Ganderkesee zu Position zwei.

3:8 gegen den TuS Leerhafe-Hovel, 2:10 beim ATSV Scharmbeckstotel und 0:16 gegen den führenden Top-Favoriten TuS Büppel – mit diesen wenig Mut machenden Ergebnissen eröffnete Stenum das Programm. Als Vizemeister der 1. Kreisklasse Vechta/Oldenburg-Land/Delmenhorst gelang dem VfL der Sprung in die Bezirksliga, der in dieser Altersklasse höchsten Liga. Mit Nathalie Hoy und Rieke Düser bietet Frank Bayer zwei Vertreterinnen des jüngeren B-Jugend-Jahrgangs auf. „Sie dürfen aufgrund einer Ausnahmeregelung bei uns spielen, aber nur auf Bezirksebene“, informiert der Trainer. „Ich wollte die Mannschaft zusammenhalten und weiterhin innerhalb einer Wertung spielen. Und die Bezirksliga bietet die einzige Möglichkeit, auf Großfeld anzutreten. “ Aus diesem Gründen habe man sich – nach Gesprächen mit den Eltern – für den Aufstieg entschieden.

Stimmung in Stenum trotzdem gut

Natürlich wussten sie in Stenum, dass es in der neuen Umgebung schwer wird. Das Ziel sei es gewesen, so der Coach, der das Team im zweiten Jahr trainiert, „nicht ganz unten“ mitzuspielen.

Bayers Kader besteht aus 17 Aktiven. Darunter sind vier Spielerinnen, die noch für die D-Mädchen auflaufen könnten. „Natürlich“, sagt der Übungsleiter, „machen da die körperlichen Unterschiede in den Spielen viel aus.“ Die Stimmung sei trotz der Ergebnisse gut. Ziel sei es auf jeden Fall, die Saison zu Ende zu bringen. „Ich glaube nicht, dass Spielerinnen von sich aus aufhören“, fügt er hinzu. Der nächste Hoffnungsschimmer ist nicht weit. „Mal sehen, was wir in Jever erreichen“, sagt Bayer vor dem Gastspiel beim FSV (Samstag, 12.45 Uhr). Jever belegt den vorletzten Platz, punktlos.

TSV Ganderkesee im Stress

Ganderkesees C-Mädchen, Vizemeister der Kreisliga, befinden sich bereits am Donnerstag im Einsatz. Um 18.30 Uhr beginnt das Heimspiel gegen den Tabellenachten 1. FC Ohmstede. „Es wurde auf unseren Wunsch hin verlegt“, informiert TSV-Trainer Uwe Saalfeld. Am Sonntag geht es zum TuS Leerhafe-Hovel. Zuviel Stress? „Das halten die Mädchen aus“, entgegnet der Coach. „Donnerstags haben wir eigentlich Training und die Mädels spielen lieber, als dass sie trainieren.“ Den Einsatz der angeschlagenen Celestina Düßmann versieht er mit einem Fragezeichen.

„Wir bleiben auf dem Teppich“, verspricht Saalfeld, der betont, dass sich sein Team in einem „Lehrjahr“ befände. Die Arbeit mache Spaß, denn: „Die Spielerinnen ziehen gut mit.“ Immerhin das haben die beiden Aufsteiger in die Bezirksliga der C-Juniorinnen gemeinsam.


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