Jugendhandball Grüppenbühren/Bookholzberg II kassiert 50 Gegentore in 60 Minuten

Von Jörg Schröder und Simone Gallmann

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Er warf ein Tor in Südfriesland: Christoph Steenken aus der Neerstedter A-Jugend. Foto: TobisEr warf ein Tor in Südfriesland: Christoph Steenken aus der Neerstedter A-Jugend. Foto: Tobis

Delmenhorst In der Handball-Landesliga Nord der weiblichen A-Jugend hat die HSG Delmenhorst mit 22:30 (14:12) gegen den Bundesliga-Nachwuchs vom VfL Oldenburg II verloren.

WJA

HSG Delmenhorst - VfL Oldenburg II 22:30. Trainer Mike Krause war 45 Minuten lang mit der Leistung seiner Schützlinge sehr zufrieden. Die Gastgeberinnen leisteten sich in der ersten Hälfte kaum Fehler. Nach der Pause (14:12) schlichen sich jedoch konditionelle Probleme und Konzentrationsfehler bei Delmenhorst ein. Oldenburg ließ sich nicht zwei Mal bitten und nahm die Geschenke dankend an. Die Gäste erhöhten das Tempo. Das konnten die Delmenhorsterinnen nicht mehr mitgehen. Dass die Vorbereitung bei der HSG nicht optimal lief, brach ihr im ersten Saisonspiel das Genick.

MJA

JMSG Südfriesland - TV Neerstedt 33:25. Trotz einer bärenstarken Leistung von Torhüter Hendrik Müller, der zahlreiche gute Möglichkeiten der Gastgeber vereitelte, hatte die Mannschaft von Trainer Jens Timm keine Chance gegen die starken Gastgeber. Bereits in der 18. Minute war die Partie beim Stande von 11:4 für die Hausherren vorentschieden. Zwar gaben die Neerstedter nie auf und versuchten alles. „58 Fehlversuche sind aber einfach zu viel“, resümierte Timm am Ende des Spieles.

Wilhelmshaven – Grüppenbühren/BTB II 50:13. Trainer Andreas Dunkel war nur mit acht Spielern nach Wilhelmshaven gereist. Die HSG-Akteure standen von Beginn an auf verlorenem Posten. Bereits nach 14 Minuten lag Grüppenbühren/Bookholzberg mit 0:10 zurück, nach 26 Minuten mit 3:19 – und so nahm das Unheil seinen Lauf. Am Ende der 60-minütigen Spielzeit hatte die HSG sage und schreibe 50 Gegentreffer kassiert. Dunkel bescheinigte seiner Mannschaft eine desolate Leistung und wollte lediglich Torhüter Jan Ruks hervorheben, der sich trotz der 50 Gegentreffer in guter Form präsentierte.

MJB

Grüppenbühren/BTB - VfL Fredenbeck II 25:20. Grüppenbührens Trainer Andreas Dunkel war voll des Lobes. Obwohl sich die Gäste mit vier Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt hatten und den Hausherren körperlich total überlegen waren, ließ sich die HSG zu keiner Zeit den Schneid abkaufen. Im Gegenteil: Die Deckung stand sehr kompakt. Auch spielerisch lief es wie gewünscht. Über 2:1, 5:3 und 7:3 erspielte sich die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg bis zur 17. Minute einen 9:4-Vorsprung und gab diesen auch bis zur Pause (13:8) nicht wieder ab. Auch nach dem Wechsel ließ die HSG nicht nach. Selbst als die Gäste beim 15:14 (32.) auf einen Treffer herankamen, zog die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg sein Spiel konsequent durch.

So geht‘s weiter:

Am kommenden Wochenende starten weitere Teams in die Saison. In der Vorrunde zur Oberliga/Verbandsliga spielen unter anderem die männlichen A-Jugendmannschaften der HSG Delmenhorst und der Ex-Bundesligist HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Die Delmenhorster eröffnen die Saison am Samstag (17 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die SG Findorff. Auch Grüppenbühren/Bookholzberg startet zu Hause. Am Sonntag (14.15 Uhr) empfängt das Team TvdH Oldenburg.

Die männliche B-Jugend der HSG Delmenhorst hat das selbe Ziel wie die beiden A-Jugend-Teams: Sie möchte sich in der Vorrunde einen Platz in der Oberliga sichern. Zum Auftakt tritt Delmenhorst 9. September (Sonntag) beim TV Bissendorf-Holte an.

Die Oberliga-Vorrunden werden in zwei Staffeln gespielt, jeder tritt bis Ende November einmal gegen jeden an. Anschließend sind die besten Drei der Tabelle für die Oberliga qualifiziert. Die übrigen Mannschaften spielen in der Verbandsliga weiter.

Die weibliche C-Jugend der HSG Delmenhorst spielt in der Vorrunde zur Oberliga/Landesliga. Dort qualifizieren sich die beiden Ersten aus sieben Staffeln für die Oberliga. Für die übrigen Mannschaften geht die Saison ab Mitte November in den Landesliga-Staffeln weiter.


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