Fußball-Kreisliga TV Falkenburg fliegt zum Kantersieg im Kellerduell

Von Andreas Bahlmann

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Kein Durchkommen für den DTB: Ein Falkenburger hindert den Turnerbündler Hendrik Hemken an seiner Flanke – ein Bild mit Symbolcharakter. Foto: Rolf TobisKein Durchkommen für den DTB: Ein Falkenburger hindert den Turnerbündler Hendrik Hemken an seiner Flanke – ein Bild mit Symbolcharakter. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. In der Fußball-Kreisliga hat der TV Falkenburg per 5:0 im Kellerduell beim Delmenhoster TB seinen ersten Saisonsieg eingefahren.

DTB - Falkenburg 0:5. Der Delmenhorster TB zeigte ein blutleere Vorstellung und verlor auch in der Höhe verdient. „Zur Halbzeit hätte ich bis auf unseren Torwart Fabian Blaschke am liebsten alle Spieler ausgewechselt“, schimpfte Co-Trainer Jens Stohwasser, der den verhinderten Coach Andre Tiedemann vertrat. „Uns fehlt momentan jegliche Einstellung zum Spiel.“ Falkenburg dominierte von Beginn an die Partie. Zur Pause führten die Gäste durch Marco Giovanni D’Elia (19.) und Dominique Streif (35.) bereits mit 2:0. Nach dem Wechsel schraubten Nils-Sören Wendland (30., Elfmeter nach Foul an Lux) und Streif (88.) das Ergebnis auf 4:0, den Endstand besorgte und Tobias Krzechki per Eigentor (90.). Falkenburgs Trainer Georg Zimmermann fand trotz des ersten Saisonsiegs noch ein Haar in der Suppe: „Es wäre schön, wenn wir es schaffen, ein Spiel mit fußballerischen Mitteln auch dann zu beruhigen, wenn der Gegner etwas wilder angreift.“

In der Fußball-Kreisliga hat der TV Falkenburg per 5:0 im Kellerduell beim Delmenhoster TB seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Foto: Rolf Tobis

FC Huntlosen - RW Hürriyet 6:2. Huntlosens Trainer Maik Seeger war hochzufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft nach Toren von Lucas Dalichau (35., 69./Foulelfmeter), Lyroy Schallock (45.+1), Andre Hesselmann (85.) und Dennis Beckmann (88./90.). „Der Sieg fällt vielleicht zu hoch aus, aber ich bin ziemlich stolz auf die Truppe. Denn wir haben heute alles zum Spiel zusammengekratzt, was noch heile Knochen im Körper hatte.“ Die Schlüsselszene war wohl die 69. Spielminute, als Hürriyets Mariusz Miklasz den Huntloser Dennils Jielg im Strafrum nur per Foul stoppen konnte – und Dalichau zum 3:2. Zuvor hatte Hürriyet durchaus mitgehalten und durch Torjäger Berat Uyar zwei Mal ausgeglichen (42., 58.). „Wir mussten sechs Stammspieler ersetzen, deswegen sah das alles nicht so berauschend aus“, sah Hürriyet-Präsident Ahmet Sonuvar, der das Team interimsmäßig betreute und sich nach dem Rücktritt von Mete Döner einen neuen Trainer suchen muss (siehe Extra-Text).

Ganderkesee - Wardenburg 3:1. Der TSV Ganderkesee feierte den dritten Sieg in Folge. „Wir sind im Moment gut drin und es ist schwer, gegen uns zu gewinnen“, freute sich Stephan Schüttel nach dem überzeugenden Sieg. In einem intensiv geführten Spiel gab es zwar viele Zweikämpfe, insgesamt aber nur wenig Torraumszenen. Wardenburg führte zunächst durch Sebastian Vogelsang mit 1:0 (5.). Doch dann drehten Byron-Lee Garcia (9.), Benny Latwesen (41.) und Fabian Mucker (90.+3) die Partie.

Atlas II - Dötlingen 4:1. Atlas-Trainer Daniel von Seggern forderte nach dem 0:1 beim TSV Ganderkesee II eine Reaktion seiner Mannschaft – und er sah eine konzentrierte Vorstellung seiner Elf. Zur Pause führte der SVA II durch Treffer von Thade Hein (15.), Fabio Meyer (35., 25-Meter-Schuss), Patrick Klenke (42., Elfmeter nach Foul an Emiljano Mjeshtri) und Mjeshtri (45.) mit 4:0. „Das war souverän“, lobte von Seggern, der höchstens an der Chancenverwertung etwas auszusetzen hatte. In der zweiten Hälfte hielt Dötlingen den Schaden in Grenzen und kam durch Jan Mewis noch zum 1:4-Ehrentreffer (81.). „So schlecht waren wir gar nicht, aber Atlas hat und uns mit einer brutalen Effektivität erwischt“, sagte Dötlingens Trainer Markus Welz nach der Partie.

Harpstedt - Ahlhorn 5:0. Jonas Pleus (42., 50., 80.), Nils Klaassen (70.) und Onno Bolling (78.) erzielten die Tore für die Harpstedter, die vor allem in Hälfte zwei ein wahres Offensivfeuerwerk abbranten. „Wir waren heute richtig, richtig stark. Das war eine geile Vorstellung. So macht Fußball Spaß“, schwärmte HTB-Trainer Jörg Peuker. Gäste-Coach Servet Zeyrek war dagegen bedient. „Das war katastrophal. Es wird Zeit, dass wir endlich als Team auftreten. Mehr als ein Spielsystem mit auf den Weg geben kann ich nicht. Es ist jetzt Schluss mit Ausreden.“


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