Handball-Oberliga Noch nicht alles perfekt bei der HSG Hude/Falkenburg

Von Richard Schmid

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Hude. Mit einem erst in der letzten Viertelstunde souverän heraus gespielten 28:22 (12:11)-Sieg haben die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg in ihrem Oberliga-Auftaktmatch gegen den TV Oyten II die Oberhand behalten.

Lange Zeit war es ein Spiel auf Augenhöhe, bevor es die HSG-Sieben verstand, den Widerstand der Gäste zu brechen. „Es war sicher noch nicht alles perfekt, aber das darf man so früh in der Saison auch noch nicht erwarten“, kommentierte Hudes Trainer Dean Schmidt das Spiel seiner Mannschaft. „Unsere kämpferische Einstellung stimmte aber von Anfang an.“

Aus einer robusten Abwehr heraus versuchte das Team aus dem Landkreis Verden, der HSG den Schneid abzukaufen, allerdings oftmals zu Lasten eines Siebenmeters. Zwar gelang der Schmidt-Sieben in den ersten neun Minuten aus dem Spiel heraus lediglich ein Treffer. Kapital konnten die Gäste daraus aber nicht schlagen, da die mit 13 Toren wieder einmal überragende Jessica Galle zunächst alle drei fälligen Siebenmeter verwandelte.

HSG Hude/Falkenburg leichtsinnig

Nach gut 15 Minuten führte Hude/Falkenburg mit 7:4 und hatte Spiel und Gegner scheinbar sicher im Griff. Doch einige leichtsinnig vertändelte Bälle ließen die Drittligareserve aus Oyten wieder herankommen. Und nicht nur das, zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff gingen die Gäste sogar mit 11:10 in Führung. „Wir haben das allerdings relativ schnell wieder korrigiert“, sagte Schmidt zur 12:11-Pausenführung seiner Mannschaft.

Auch nach dem Wechsel gelang es Hude/Falkenburg zunächst nicht, sich entscheidend abzusetzen. Immer wieder kämpfte sich Oyten II heran und ließ die Gastgeberinnen bis Mitte der zweiten Hälfte nicht entscheidend davonziehen. Erst ein Überzahlspiel und eine außerordentlich gut haltende Torhüterin Fenja Schwark, die allein vier der sechs gegnerischen Siebenmeter entschärfte, brachten schließlich die Wende zugunsten der Huderinnen.

Torhüterin Fenja Schwark stark

„Unser Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, fand Schmidt, der vor allem die 21-jährige Schwark ausdrücklich lobte. „Es war einfach megageil heute, wir haben uns alle total unterstützt“, freute sich das HSG-Talent, das gegen Oyten ihr erstes Oberligaspiel überhaupt bestritt.


HSG Hude/Falkenburg: Schwark, Stuffel 3, Galle 13/3, Zetzmann 6/1, Blankemeyer 3, Deeben, Petersen 2, Schulze, L. Seidel, v. Freeden 1, Schnitter, Hilmer.

TV Oyten II: Hemmerich, Boettcher, Hübner, Wendt, Tauke 3, Moll 1, Ankersen 4, Schnaars 5/1, Böttjer, Stoffel 1, Heine, Nowak 8.

Schiedsrichter: Daniel Kellermeier und Dennis Klenner.

Zeitstrafen: Hude 3 - Oyten 4.

Siebenmeter: Hude 6/4 – Oyten 6/1.

Zuschauer: etwa 80.

Spielfilm: 2:2 (5.), 7:4 (16.), 9:6 (20.), 10:11 (28.), 12:11 (30.) - 14:13 (33.), 18:16 (41.), 22:18 (50.) 25:20 (55.), 28:22 (59.).

Nächstes Spiel: Freitag(20.30 Uhr) beim VfL Oldenburg III.

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