Handball-Oberliga TV Neerstedt jubelt nach Sieg über SSV Wilhelmshaven

Von Heinz Quahs

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Partystimmung in der Kabine: Die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt bejubeln ihren Sieg über den Wilhelmshavener SSV. Foto: TV NeerstedtPartystimmung in der Kabine: Die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt bejubeln ihren Sieg über den Wilhelmshavener SSV. Foto: TV Neerstedt

Neerstedt. Erstes Oberliga-Spiel, erster Sieg – und am Ende riesengroßer Jubel: Die Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt haben ihr Heimspiel gegen den Wilhelmshavener SSV nach einer schwachen Partie mit 23:22 (11:13) gewonnen.

TVN-Coach Maik Haverkamp war mit Ergebnis natürlich zufrieden, nicht aber mit dem Spiel: „Wilhelmshaven befindet sich im Umbruch. Das hat uns ein wenig in die Karten gespielt. Wir waren jedoch zu Beginn zu nervös und haben in Abwehr und Angriff ungewohnte Schwächen gezeigt.

Ausschlaggebend für die ersten zwei Punkte war die deutliche Steigerung von Torhüterin Rieke von Seggern, die im zweiten Abschnitt mit allein elf zum Teil tollen Paraden einen großen Anteil am Erfolg der Gastgeberinnen hatte. Auch Spielmacherin Agnieszka Blacha zeigte phasenweise mit viel Übersicht und geschickten Anspielen an den Kreis starke Aktionen und sorgte in entscheidenden Momenten dafür, dass Neerstedt in den letzten 20 Minuten nicht mehr in Rückstand geriet.

Der TV Neerstedt spielte eine schwache erste Halbzeit. Über 1:6, 3:8, 7:9, 8:12 und 11:13 lag der TVN immer zurück, auch beim 13:17 (36.) sah es noch schlecht aus. Dann steigerte sich die Deckung und im Angriff wurde das Tempo erhöht. „Wir sind zum Ende hin an unser Limit gegangen und deshalb belohnt worden“, freute sich Maik Haverkamp. Über 18:18 (45.), 21:18 (50.), 21:20 (52.) und 23:22 steuerte Neerstedt in der hektischen Schlussphase dann dem knappen Sieg entgegen. Haverkamp mahnte jedoch auch: „Wir müssen noch weiter zulegen.“


Neerstedt: Sina Huntemann, von Seggern; Blacha (3), Laura Huntemann, Kieler (4), Kurok (7/5), Mathieu (4), Rangnick, Schmidt (1), Sempert (3) und Johanna Stuffel (1).

Zeitstrafen: TVN4, WSSV 5.

Strafwürfe: TVN 7/5, WSSV 3/3.

Schiedsrichter: Kothe/Lakemann.

Zuschauer: ca. 100.

Spielfilm: 1:6 (8.), 3:8 (12.), 7:9 (18.), 8:12 (22.), 11:13 (30.) – 13:17 (36.), 18:18 (45.), 21:18 (50.), 21:20 (52.), 23:22 (56.).

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