Kein Radfahren wegen Schneefalls Frank Peters finisht Ironman in Zell am See

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Tapferer Triathlet: Frank Peters aus Delmenhorst. Foto: PetersTapferer Triathlet: Frank Peters aus Delmenhorst. Foto: Peters

Zell am See. Eigentlich ist das Radfahren die Paradedisziplin des Triathleten Frank Peters. Beim Ironman 70.3 im österreichischen Zell am See war der Delmenhorster aber froh, dass die zweite der drei Teildisziplinen abgesagt wurde.

Denn aufgrund des nächtlichen Schneefalls nach zuvor zwei heißen Tagen mit Temperaturen über 31 Grad hatten sich die Offiziellen dazu entschieden, das Rennformat abzuändern und den 90 Kilometer langen Radkurs zu streichen.

Eine Entscheidung, die Peters nachvollziehen konnte. „Die unzumutbaren Straßenverhältnissen und auch die Kälte hätten eine Gefahr dargestellt.“ Dazu gab es noch einen Erdrutsch und mehrere überschwemmte Straßen. Nach den Hitzerennen der vergangenen beiden Jahre erlebte Peters bei seinem dritten Start in Zell nun ein anderes Wetterextrem.

Aus dem Triathlon wurde nun ein außergewöhnlicher Wettkampf bestehend aus 1900 Meter Schwimmen und einem Lauf über 21,1 Kilometer. Peters erreichte in einer Zeit von 2:23,06 Stunden Rang 808 in der Gesamtwertung von insgesamt 2500 Startern. Das Schwimmen in dem 21 Grad warmen See, für das er 37:02 Minuten benötigte, war für Peters der angenehmere Teil des Rennens. Nach einer Wechselzeit von 5:08 Minuten begab er sich auf die Laufstrecke, die er in 1:40:56 abspulte.

Aus Kulanz bekam jeder Teilnehmer übrigens einen Gutschein im Wert von 100 Euro, der bei einer Anmeldung für ein Ironman-Rennen eingelöst werden kann. Peters entschied sich daraufhin, auch im nächsten Jahr wieder in Zell am See an den Start zu gehen.


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