Fußball-Kreisliga Mete Döner hört bei RW Hürriyet wohl als Trainer auf

Von Frederik Böckmann und Andreas Bahlmann

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Er möchte bei RW Hürriyet als Trainer aufhören: Mete Döner (links). Foto: Rolf TobisEr möchte bei RW Hürriyet als Trainer aufhören: Mete Döner (links). Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Fußball-Kreisligist RW Hürriyet hat das Delmenhorster Derby gegen den TuS Hasbergen glatt mit 0:3 (0:2) verloren – und muss sich wohl einen neuen Trainer suchen.

Hürriyet - Hasbergen 0:3. Am vergangenen Sonntag hatte Mete Döner nach dem Spiel gegen den TSV Großenkneten (0:2) laut über einen Rücktritt nachgedacht, jetzt zog er seine ersten Konsequenzen – und bot dem Vorstand seinen Rückzug an. Dieser wollte Döners Gesuch noch nicht annehmen. Die Einigung beider Seiten sieht bislang so aus: Döner war am Dienstagabend gegen Hasbergen nicht beim Spiel und wird auch am Samstag beim FC Huntlosen nicht coachen. „Wir haben Mete gebeten, dass er noch ein paar Nächte über die Entscheidung schläft“, sagte RWH-Präsident Ahmet Sonuvar. Der Clubchef betreute seine Mannschaft gegen Hasbergen auch interimsweise und sah eine engagierte Vorstellung. „Hasbergen war nicht viel besser als wir, aber wir haben keine Tore gemacht“, klagte Sonuvar. Hasbergens Coach Tim Müller sah dagegen einen „klar verdienten Sieg“. Für die cleveren Gäste trafen Cedric-Pascual Fernandez (24., Elfmeter nach Foul an Houssein Hazimeh), Jakob Kormann (32., nach Abwehrfehler) und Hazimeh (87., satter 18-Meter-Volleyschuss aus vollem Lauf). Die Gastgeber beendeten das Spiel zudem nur zehnt: Enes Ali Külünk sah wegen Schiedsrichterbeleidigung Rot (78.).

Munderloh - Dötlingen 2:1. Für die effektiven Munderloher trafen Mirco Kläner (5.) und Maximilian Pieper (53.), Dötlingens Anschlusstreffer zum 1:2 markierte Stürmer Roman Seibel (80.). TVD-Trainer Markus Welz redete nicht um den heißen Brei herum: „Unterm Strich haben wir verdient verloren. Das war läuferisch und kämpferisch zu wenig.“ Dötlingen zeigte vor allem in den ersten 45 Minuten eine schlechte Leistung, hatte aber in beiden Halbzeiten große Chancen zum Ausgleich. Dass bei den Gästen unter anderem Shqipron Stublla wegen eines Magen-Darm-Infekts fehlte, wollte Welz nicht als Ausrede gelten lassen. Glück hatte der Maximilian Struve, der sich statt des befürchteten Kreuzbandrissen doch nur eine Prellung abholte.


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