Toyota-Engelbart-Cup 2018 HSG-Trainer Jörg Rademacher zieht Hut vor seiner Mannschaft

Von Klaus Erdmann

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Anlauf zum Wurf: Niclas Schanthöfer setzt sich in der Partie gegen den ATSV Habenhausen (Fabian Rojahn) durch. Schanthöfer und desen Kollegen verdienten sich dass Lob von Trainer Jörg Rademacher. Foto: Rolf TobisAnlauf zum Wurf: Niclas Schanthöfer setzt sich in der Partie gegen den ATSV Habenhausen (Fabian Rojahn) durch. Schanthöfer und desen Kollegen verdienten sich dass Lob von Trainer Jörg Rademacher. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die HSG Delmenhorst hat ersatzgeschwächt das eigene Turnier um den Toyota-Engelbart-Cup 2018 gewonnen. Jörg Rademacher, Trainer des Oberliga-Aufsteigers, war mit der Leitung seines Teams sehr zufrieden: „Ich ziehe den Hut.“

Jörg Rademacher gehört nicht zu jenen Trainern, die zu überschwänglichen Kommentaren neigen. Am Samstagabend jedoch lobte der Coach der HSG Delmenhorst seine Handballer in höchsten Tönen. Das lag zum einen daran, dass der Oberliga-Aufsteiger beim stark besetzten Toyota-Engelbart-Cup überzeugende Auftritte gezeigt und den Sieg errungen hatte. Andererseits berücksichtigte Rademacher natürlich, dass ihm noch wichtige Spieler fehlen.

Die HSG, die sich nicht nur über Turnierplatz eins, sondern auch über 200 Euro und einen stattlichen Pokal freute, musste am Wochenende auf die verletzten Thies Kohrt, Michael Schröder und Jörn Janßen verzichten. Der privat verhinderte Torwart Mirko Lettmann fehlte ebenfalls. Zudem bot Rademacher angeschlagene Spieler auf. Er hoffe, so der Übungsleiter, dass sich das Lazarett langsam lichte.

Freude über Erkenntnisse

Rademacher äußerte sich eingangs positiv über die Trainingswoche und meinte ferner: „Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft. Eine solche Leistung hätte ich beim besten Willen nicht erwartet.“ Am Freitag sei die HSG das spielerisch beste Team gewesen. Er sei unabhängig vom Ergebnis sehr zufrieden. Das Wochenende habe Erkenntnisse gebracht, erklärte Rademacher. Nach nicht überzeugenden Spielen und dem vorletzten Platz beim Turnier des TV Neerstedt hatte der Cheftrainer noch davon gesprochen, dass die Erkenntnisse „gleich Null“ gewesen seien.

Im Defensivbereich habe man zugelegt. Ziel sei es, noch variabler zu werden. Dem Rückraum fehle es noch an Durchschlagskraft („Daran werden wir arbeiten“). Eingedenk dieser und anderer Fakten unterstrich Rademacher zwei Wochen vor dem Punktspielstart: „Wir sind noch lange nicht da, wo wir hin wollen.“


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