Fussball-Kreisliga TV Jahn Delmenhorst erkämpft 2:1-Sieg über TV Dötlingen

Von Andreas Bahlmann

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Der TV Jahn Delmenhorst hat einen 2:1-Heimsieg über den TV Dötlingen gefeiert. Der TV Munderloh und RW Hürriyet spielten 1:1. Foto: Lars PingelDer TV Jahn Delmenhorst hat einen 2:1-Heimsieg über den TV Dötlingen gefeiert. Der TV Munderloh und RW Hürriyet spielten 1:1. Foto: Lars Pingel

Delmenhorst/Landkreis. Die Kreisliga-Fußballer des TV Jahn Delmenhorst haben am Freitagabend einen 2:1-Heimsieg über den TV Dötlingen gefeiert. Der TV Munderloh und RW Hürriyet Delmenhorst trennten sich derweil mit einem 1:1.

Die Kreisliga-Fußballer des TV Jahn Delmenhorst haben ihren ersten Sieg der Saison 2018/2019 gefeiert. Sie bezwangen am Freitagabend den TV Dötlingen mit 2:1, zuvor hatten sie zweimal unentschieden gespielt.

TV Munderloh - RW Hürriyet Delmenhorst 1:1 (0:0). TVM-Trainer Ralf Eilenberger musste froh über den Punktgewinn sein. „Unsere erste Halbzeit war eine Katastrophe“, erklärte er angesichts eines sehr, sehr glücklichen 0:0-Pausenstands. Hürriyet hatte sofort das Zepter in die Hand genommen und bestimmte in dem ersten 45 Minuten das Geschehen eindeutig. Der mutig und quirlig spielende Aufsteiger kam zu einigen hochkarätigen Chancen, wirkte vor dem Tor allerdings oft zu verspielt und verpasste so den richtigen Moment zum Abschluss. Munderloh fand keinen Zugriff auf das Spiel.

Eilenbergers Kabinenansprache verfehlte ihre Wirkung nicht, denn in der zweiten Halbzeit präsentierte seine Mannschaft ein anderes Gesicht. Mit einer konsequenten Zweikampfführung und klaren Spielzügen setzte sie die RWH-Defensive unter Druck. Als die einmal nicht richtig klären konnte, war Lennart Siebrecht zur Stelle und erzielte das zwar etwas schmeichelhafte, aber nicht mehr unverdiente 1:0 (52.) für den TVM. Die Gäste waren geschockt, die Munderloher setzten nach. Hürriyet-Torwart Maximilian Machoczek vereitelte zwei Minuten später eine klare Chance von Siebrecht und hielt sein Team dadurch im Spiel. Abwehrspieler Ibrahim Ekici weckte die Delmenhorster mit seinem Kopfballtor zum 1:1 (69.) aus der Starre. Hürriyet erkämpfte sich mit viel Leidenschaft und technisch gewitzter Zweikampfführung erneut eine Feldüberlegenheit. Weitere Tore fielen trotz einiger Großchancen aber nicht. In der Schlussminute hatte Hürriyet Glück, nicht noch das 1:2 zu kassieren, als Machoczek eine Flanke unterlief und der Ball nach einem Aufsetzer nur um Haaresbreite das Tor verfehlte. RWH-Trainer Mete Döner war stolz auf die starke Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben wirklich was drauf. Wir müssen nur noch lernen, uns auch dafür zu belohnen.“

TV Jahn Delmenhorst - TV Dötlingen 2:1 (2:1). Eine eiskalte Chancenverwertung und eine starke Abwehrleistung bescherte den äußerst effektiv spielenden Delmenhorstern einen etwas glücklichen, aber verdienten Dreier. Die Dötlinger nutzten gleich die erste Unaufmerksamkeit in der Jahn-Defensive: Shqipron Stublla erzielte aus kurzer Distanz das 1:0 (7.). Der TVD setzte nach und erarbeitete sich eine optische Überlegenheit, war vor dem Tor aber nicht effektiv.

Jahn-Trainer Arend Arends hatte seine Mannschaft gut auf den spielstarken Gast eingestellt. Sie wartete geduldig auf dessen Fehler, um dann zuzuschlagen. Nach Balleroberungen schaltete die Elf blitzschnell und konsequent um. Alioune Badara Youm drehte die Partie mit seinen Toren nach Kontern in der 19. und 38. Minute. Die Gäste drängten in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich, aber es fehlten bei den zahlreichen Hochkarätern einfach Ruhe und Präzision im Abschluss. Die Delmenhorster hielten mit leidenschaftlichem Einsatz dagegen. Sie brachten den 2:1-Vorsprung so und dank ihres starken Torwarts Edward Keiser über die Zeit. Dötlingens Trainer Markus Welz war nach dem Schlusspfiff konsterniert: „Mir ist völlig unverständlich, wie wir dieses Spiel verlieren konnten.“


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