Interview Murat Kalmis lobt großen Teamgeist der Fußballerinnen des TV Jahn

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Schwärmt vom großen Teamgeist der Regionalliga-Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst: Murat Kalmis. Foto: Melanie HohmannSchwärmt vom großen Teamgeist der Regionalliga-Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst: Murat Kalmis. Foto: Melanie Hohmann

Delmenhorst. Murat Kalmis ist seit zwei Jahren Beauftragter für Öffentlichkeit der Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst. Der große Teamgeist des Regionalligisten bringt ihn ins Schwärmen.

Seit Ende September 2016 gehört Murat Kalmis als Beauftragter für Öffentlichkeit zum „Team hinter dem Team“ der Fußballerinnen des TV Jahn. Er feierte mit ihnen Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord. Dort verpassten die Delmenhorsterinnen im Sommer als Zehnter nur wegen der Einführung der eingleisigen 2. Liga den Klassenerhalt. Vor kurzem hat die Frauenfußball-Abteilung mit „großer Freude“ bekanntgegeben, dass die „erfolgreiche und gute Zusammenarbeit“ fortgesetzt wird. Kalmis engagiert sich schon lange in der Fußballszene der Stadt. Er war Vorsitzender des KSV Hicretspor und organisierte viele attraktive Testspiele und Turniere.

Frage: Sie engagieren sich weiter für die Jahn-Fußballerinnen. Was sind Ihre Hauptaufgaben?

Murat Kalmis: Zunächst einmal: Ich kümmere mich wirklich sehr gerne um die Belange dieser Mannschaft. In erster Linie besorge ich Sponsorengelder. Das entlastet den Verein. Ich denke, dass das in den zurückliegenden fast zwei Jahren sehr gut gelungen ist. Ich freue mich, dem Frauenfußball in Delmenhorst etwas anbieten zu können. Die Zusammenarbeit mit Vorstand, Abteilungsleitung, Trainer und Team ist sehr gut und freundschaftlich geprägt.

Wie gefällt Ihnen das, was die Mannschaft zeigt?

Das ist eine höchst sympathische Truppe. Sie hätte viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Ich würde mir wünschen, dass jeder Fußball-Fan, beziehungsweise jeder Sportsfreund, einfach mal ins Stadion geht und sich ein Spiel ansieht. Das lohnt sich. Ich glaube, dass viele wiederkommen würden. Das Team ist erfolgreich: Es hat erst mit dem Zweitliga-Aufstieg und dann in der zweithöchsten Staffel etwas Großes geschafft. Ohne die Liga-Neuordnung wäre es nicht abgestiegen. Darauf bin ich stolz.

Am 26. August beginnt die Saison 2018/19 für den TV Jahn in der Regionalliga mit einem Heimspiel gegen Holstein Kiel. Was erwarten Sie?

Wir haben eine sehr gute Mannschaft mit einem sehr guten Trainer. Von daher ist alles gut. Der TV Jahn wird in der kommenden Saison wieder erfolgreich spielen. Leider fehlt, wie gesagt, die Anerkennung von den Fans. Daran muss man noch arbeiten.

Glauben Sie, dass der TV Jahn in absehbarer Zeit wieder in die 2. Liga aufsteigen könnte?

Ja, so etwas ist in der näheren Zukunft wieder möglich. Wir machen uns da aber keinen Druck: Es muss nicht schon in dieser Saison klappen.

Was stimmt Sie optimistisch?

Die Spielerinnen haben Spaß. Ich habe gehört, dass in anderen Vereinen recht ansehnliche Gehälter bezahlt werden. Unsere Spielerinnen machen alles ehrenamtlich. Dadurch ist die Atmosphäre großartig. Der Zusammenhalt ist riesig. So etwas habe ich noch nie erlebt. Das ist wirklich ein Team. Und das ist es, was schließlich zählt. Um Spiele zu gewinnen, muss man zusammenhalten.


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