TuS Heidkrug Marcel Stegemann und Kilian Schaar trainieren B-Junioren-Fußballer

Von Klaus Erdmann

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Junges Trainer-Duo: Der 19-jährige Kilian Schaar (links) und der ein Jahr ältere Marcel Stegemann sind für die B-Junioren des TuS Heidkrug verantwortlich. Die Mannschaft ist als Landesligist das Aushängeschild der hiesigen Fußball-Jugendszene. Foto: Rolf TobisJunges Trainer-Duo: Der 19-jährige Kilian Schaar (links) und der ein Jahr ältere Marcel Stegemann sind für die B-Junioren des TuS Heidkrug verantwortlich. Die Mannschaft ist als Landesligist das Aushängeschild der hiesigen Fußball-Jugendszene. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Die 20 und 19 Jahre jungen Trainer Marcel Stegemann und Kilian Schaar haben mit den B-Junioren-Fußballern des TuS Heidkrug einiges vor: Sie wollen mit ihnen in der Landesliga 2018/2019 den Klassenerhalt schaffen.

Marcel Stegemann und Kilian Schaar, Trainer der Fußball-B-Junioren des TuS Heidkrug, befinden sich auf einer Gratwanderung. Die beiden Youngster (Stegemann ist 20, Schaar 19 Jahre jung) sind nicht viel älter als ihre Schützlinge, die den Jahrgängen 2002 und 2003 angehören. „Wir möchten große Brüder sein“, sagt Stegemann. Gleichwohl darf das Verhältnis zwischen Übungsleitern und Spielern nicht zu kumpelig sein. Darüber macht sich Stegemann keine Sorgen: „Wir legen Wert auf eine respektvolle Atmosphäre. Und Respekt ist vorhanden.“

Einziger Junioren-Landesligist in Delmenhorst

Mit Unterstützung des Routiniers Andreas Mann, der den jungen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite steht, sind Stegemann und Schaar für den einzigen Delmenhorster Junioren-Landesligisten, und damit für das Aushängeschild der Fußball-Jugendszene, verantwortlich.

Der gebürtige Bremer Stegemann, der im Büromanagement tätig ist, hat, abgesehen von einem Jahr beim TSV Ganderkesee, stets für die Heidkruger gespielt. Eineinhalb Jahre lang trug er das Trikot der ersten Herrenmannschaft. Es folgte eine Knie-Operation. „Danach rückte die Trainertätigkeit in den Vordergrund“, sagt Stegemann, der ab und zu für die Dritte des TuS aufläuft. Er trainierte zunächst das B II-Team und zuletzt die C-Jugendlichen, die er gemeinsam mit Schaar auf den vierten Platz der Bezirksliga führte.

Was macht den Reiz des Trainerjobs aus? „Es ist die Arbeit mit den Jungs, die wir weiteentwickeln wollen. Und es ist die Anspannung vor den Spielen“, antwortet Stegemann. Die Arbeit mit der Mannschaft sei eine „Herzensangelegenheit“. Er wolle dem Verein etwas wiedergeben. Wichtig sei Disziplin. Und eine vernünftige Kommunikation. Und es sei wichtig, gut miteinander auszukommen.

Freude über gute Trainingsbeteiligung

Das Aufgebot des Landesligisten umfasst 20 Feldspieler und zwei Torhüter. Neun Nachwuchsfußballer sind mit ihren Trainern aus der C-Jugend aufgerückt. „Für eine lange, schwere Saison braucht man einen breiten Kader“, betont Stegemann und fügt hinzu, dass man auch qualitativ gut aufgestellt sei. Bereits seit zwei Monaten, so der Gesprächspartner, befinde sich das Team in der Vorbereitung. Die Trainingsbeteiligung sei stets gut gewesen. „Heute liegt sie bei 100 Prozent“, sagt Stegemann lächelnd. Er und Schaar gehören zu den wenigen Trainern, die keine Verletzten beklagen.

„Die Jungs ziehen super mit“, lobt der Delmenhorster die Spieler. Körperlich seien sie ab und zu unterlegen. Umso wichtiger sei es, spielerisch zu überzeugen: „Wir wollen nach wenigen Kontakten den Torabschluss suchen“.

Bezirkspokalspiel beim VfL Stenum

Dieses Vorhaben können die B-Jugendlichen bereits an diesem Samstag, 18. August, in die Tat umsetzen. In der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs auf Bezirksebene spielen sie ab 17 Uhr beim VfL Stenum. Das reizvolle Treffen mit dem Bezirksliga-Spitzenteam betrachten sie am Bürgerkampweg als Generalprobe. Stegemann: „Es ist ein Prestigeduell. Wir bereiten uns gut vor und wollen weiterkommen. Unser Ziel ist das Viertelfinale.“ Das erste Punktspiel folgt am Samstag. 25. August, beim Osnabrücker SC. Es beginnt um 16 Uhr.

Die Mannschaft, so der Coach, besitze „extrem viel Qualität“. Und: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt – so schnell wie möglich. Alles, was drüber ist, ist Bonus.“ Die Voraussetzungen sind gut, denn: „Die Spieler sind erfolgshungrig.“ Und sie haben Respekt vor ihren „großen Brüdern“.


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