Fußball-Bezirksliga VfL Stenum dreht Derby beim FC Hude in Unterzahl

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Ole Braun (weißes Trikot, Nummer 10) setzte den Schlusspunkt beim Stenumer 4:2-Sieg in Hude. Foto: Rolf TobisOle Braun (weißes Trikot, Nummer 10) setzte den Schlusspunkt beim Stenumer 4:2-Sieg in Hude. Foto: Rolf Tobis

Hude. Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum erkämpfen sich einen 4:2 (0:1)-Erfolg beim FC Hude. Die Gäste lagen nach 59 Minuten mit 0:2 zurück. Sie spielten nach einer Roten Karte gegen Malte Tönjes 50 Minuten lang in Unterzahl.

Thomas Baake strahlte. „Das ist starker Charakter“, schwärmte der Trainer der Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum am Mittwochabend von seinen Spielern. Die hatten im Landkreis-Duell beim FC Hude in Unterzahl - Malte Tönjes sah für eine Notbremse Rot - innerhalb von 31 Minuten aus seinem 0:2 noch einen 4:2 (0:1)-Erfolg gemacht. Mathias Gaster (72,), Paul Fuhrken (79.), Maximilian Bradler (87.) und Ole Braun (90.+4) hatten die Stenumer für ihren nimmermüden Einsatz belohnt. „Fantastisch“, fand Baake.

Umstrittener Platzverweis

Nils Sandau (8.) und Maik Spohler (59.) hatten die Huder zuvor scheinbar schon auf die Siegerstraße geschossen. Die hatten den deutlich besseren Start in die Partie erwischt. Nachdem Sandau einen Spohler-Freistoß ins VfL-Tor geköpft hatte, kontrollierte der FCH mit engagierter und geschickter Defensivarbeit das Geschehen. Nur bei Eckbällen, die Julian Dienstmaier schlug, geriet das Team in Schwierigkeiten. Einen Kopfball von Malte Tönjes wehrte der Huder Baris Sarikaya kurz vor der Linie ab (21.). Der FCH konterte gut, vor allem über Mohamed Alawie. Nach einem dieser Konter geriet er in einen Zweikampf mit Tönjes, der den Huder umrempelte. Referee Sascha Eilers entschied auf Notbremse. „Aus meiner Sicht eine zu harte Entscheidung“, sagte Baake.

Spohler brachte Hude mit einem Volleyschuss mit 2:0 nach vorn (59.). Der VfL steckte aber nicht auf. Baake wechselte offensiv, brachte Fuhrken und Bradler. Das Anschlusstor von Gaster nach einer Dienstmaier-Ecke war die Wende. „Bis dahin haben wir es sehr gut gemacht“, erklärte FCH-Trainer Lars Möhlenbrock. „Dann zahlen wir Lehrgeld. Es fehlt die Erfahrung, um so etwas in der Bezirksliga runterzuspielen.“ Die Spieler des Aufsteigers wurden nervös, die des VfL bekamen die zweite Luft. Die nutzten sie furios.


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