Fußball-Bezirksliga VfL Stenum beim TuS Obenstrohe mit vielen Fehlern

Von Frederik Böckmann

Hatte das 1:2 auf dem Fuß: Paul Fuhrken (am Ball). Foto: Rolf TobisHatte das 1:2 auf dem Fuß: Paul Fuhrken (am Ball). Foto: Rolf Tobis

Obenstrohe. Eine schlechte erste Halbzeit, eine ordentliche zweite Hälfte – und nach 90 Minuten eine klare Niederlage. Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum sind von ihrem Auswärtsspiel beim TuS Obenstrohe mit einer 0:4 (0:1)-Niederlage zurückgekehrt.

„Wir haben verdient, aber zu hoch verloren“, zog Stenums Trainer Thomas Baake Bilanz. Was ihn am meisten ärgerte: Die Gastgeber mussten für ihre vier Tore gar nicht so viel tun. Drei von vier Gegentreffern „haben wir uns nach individuellen Fehlern selbst reingehauen“, kritisierte Baake – und meinte die Gegentore eins, drei und vier. „Das müssen wir einfach anders verteidigen.“

Beide Mannschaften tasteten sich die ersten 30 Minuten ab, auch weil Stenum gut in die Räume verschob. Als die Partie gegen Ende der ersten Halbzeit Fahrt aufnahm, fehlten den Gästen, die ohne Bastian Morche, Dierk Fischer, Ole Braun und Fynn Dohrmann antreten mussten, jedoch Bissigkeit und Zugriff. Baake war nicht damit einverstanden, wie einige Spieler ihre Zweikämpfe führten. „Da fehlte mir einfach die Bereitschaft“, monierte Baake. Der 0:1-Rückstand durch Andreas Willers war jedoch sehr vermeidbar – denn seine Ecke segelte direkte ins Stenumer Tor (33.).

VfL Stenum vergibt Chancen zum Anschluss

Unmittelbar nach der Pause gab es den nächsten Rückschlag. Nach einem Ballverlust der Gäste spielte Obenstrohe das 2:0 durch Lars Zwick gut heraus (48.). Stenum war jetzt jedoch besser in der Partie. Paul Fuhrken vergab per Riesenchance den Anschlusstreffer. Zudem gab es Schussmöglichkeiten für Lukas Schwieters, Lennart Höpker und Julian Dienstmaier.

Doch statt 1:2 stand es später 0:3 durch Jannis Theesfeld, weil ein VfL-Spieler im Strafraum gedanklich zu früh abgeschaltet hatte (63.). Dann erhöhte Zwick für Obenstrohe nach einer Ecke auf 4:0 (84.). „Schlecht verteidigt“, sagte Baake zu den Gegentreffern. Und es passte ins Bild des verkorksten Nachmittags, dass Stenum beim Stand von 0:3 einen laut Baake „klaren Handelfmeter“ nicht bekam.


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