DFB-Pokal der Frauen Jahn wittert große Chance gegen unbekannten Gegner

Von Klaus Erdmann

Es winkt Runde zwei im DFB-Pokal: Fußball-Regionalligist TV Jahn Delmenhorst trifft auf den Landesligisten Bramfelder SV. Foto: Rolf TobisEs winkt Runde zwei im DFB-Pokal: Fußball-Regionalligist TV Jahn Delmenhorst trifft auf den Landesligisten Bramfelder SV. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst Mit dem ersten Pflichtspiel geht für die Fußballerinnen des TV Jahn eine große Chance einher. Sollte der Regionalligist sich in Runde eins des DFB-Pokalwettbewerbs gegen den Hamburger Landesligisten Bramfelder SV durchsetzen, könnte er im zweiten Durchgang auf einen großen Gegner treffen. Da der Hauptplatz des Stadions gesperrt ist, tritt Jahn am Sonntag, 14 Uhr, auf der Walter-Löwe-Sportanlage am Blücherweg gegen Bramfeld an.

Die erste DFB-Pokalrunde beinhaltet 18 Spiele. Am 8./9. September geht es weiter. Dann bilden die 18 Sieger, die zwölf Erstligisten und die beiden Erstliga-Aufsteiger das 32er-Feld. Erneut gibt es regionale Töpfe, d. h., Jahn könnte im Erfolgsfall nicht auf Bayern München, aber auf den VfL Wolfsburg treffen.

Zunächst einmal muss sich der Zweitliga-Absteiger aber mit Bramfeld beschäftigen. Der Gast sicherte sich 2017/18 in der Regionalliga den Titel, zog sein Team dann jedoch aus der dritthöchsten Klasse zurück und tritt fortan in der Hamburger Landesliga an. Zum einen vermochte der BSV kein 11er-B-Mädchenteam zu stellen, andererseits sind viele Spielerinnen der vergangenen Saison nicht mehr dabei. So übernimmt die Mannschaft den Startplatz der Zweiten, die ihr aktueller Trainer Mathias Dannemann in die Landesliga geführt hat.

„Es ist sehr still um den Gegner. Es liegen wenige Infos vor“, sagt Jahns Cheftrainer Claus-Dieter Meier. Seine Mannschaft müsse aufpassen und von Anfang an hellwach sein, betont der Coach, und ergänzt: „Wir sind selbstbewusst.“

„Wir hätten gerne im Stadion gespielt, denn die Jahn-Plätze sind enger“, kommentiert Meier die Tatsache, dass Jahn auf der eigenen Anlage spielt. „Alle sind fit“, sagt er. Die B-Jugendlichen hätten sich gut eingefügt, berichtet er, und lobt in diesem Zusammenhang die Arbeit seines Kollegen Olaf Schwerdtfeger. Auch Vivien Endemann (zuvor Werder-B-Juniorinnen) habe sich gut eingefügt. „Sie hat ihre Stärken gezeigt. Jetzt müssen wir den richtigen Platz für sie finden“, sagt Meier.


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