HSG Grüppenbühren/Bookholzberg Wo Alt und Jung harmonieren sollen

Von Heinz Quahs

Künftig nur noch Co-Trainer: Werner Dörgeloh. Foto: Rolf TobisKünftig nur noch Co-Trainer: Werner Dörgeloh. Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg Den ärgerlichen Abstieg aus der Verbandsliga haben die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg abgehakt, an den direkten Wiederaufstieg denken sie bei der Landkreis-HSG jedoch nicht.

Denn Trainer Andreas Müller muss in der kommenden Saison einen größeren Umbruch bewältigen. Während sich mit Marcel Behrens (Laufbahnende), Stefan Buß (nur noch A-Jugend-Trainer), Werner Dörgeloh (nur noch Co-Trainer) und Marcel Janorschke (beruflich nach Hamburg) vier langjährige Leistungsträger verabschiedet haben, möchte Coach Müller nun die talentierten Spieler aus der A-Jugend-Bundesliga integrieren.

„Dieser Vorgang dauert natürlich naturgemäß etwas, sodass wir in der kommenden Saison nach jetzigem Stand keinesfalls um die Meisterschaft mitspielen werden, obwohl man ja als Absteiger schon hoch gehandelt wird“, sagt der HSG-Trainer. Um wieder zu einer homogenen Mannschaft zu werden, stehen die Landkreisler bereits seit Ende Juni wieder im Training. (Weiterlesen: Warum die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg abstieg)

Dreimal wöchentlich bat Müller bisher zum Training, bei dem die Laufeinheiten mit den konditionellen Grundlagen im Vordergrund standen. Erst Ende Juli begann das Team dann mit den ersten Einheiten in der Halle und damit rückt nun die Technik- und Taktikschulung in den Vordergrund – und diese Phase wird nun kontinuierlich gesteigert. So stand auch schon ein erstes Testspiel bei der HSG Delmenhorst auf dem Programm, damit die Mannschaft auch wieder den Spielrhythmus findet. Dort harmonierten die Youngster und verbliebenen Routiniers schon sehr gut. Doch in den nächsten Wochen wartet auf das Team noch einige Arbeit.

Müller ist daher froh, dass gerade die jungen Spieler voll mitziehen: „Wir werden in der kommenden Saison mit so einer jungen Mannschaft spielen, wie es bei uns noch nie der Fall war.“ Der Trainer hofft, dass die älteren Spieler mehr Verantwortung übernehmen, „doch ich denke, dass sich auch die Jungen schnell integrieren werden, denn dafür ist diese Findungsphase genau richtig, damit wir als Team weiter zusammenwachsen.“ Müller sieht deshalb die erste HVN-Pokalrunde am letzten Augustwochenende beim TSV Wietzendorf mit den weiteren Spielen gegen die HSG Mittelweser/Eystrup und SV Altencelle als letzten Härtetest, ehe die HSG dann am 1. September mit einem Auswärtsspiel beim FC Schüttorf 09 in die Saison startet.


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