Fußball-Bezirkspokal FC Hude nimmt Last-Minute-Aus bei GVO Oldenburg sportlich

Von Daniel Niebuhr

Der FC Hude ist im Fußball-Bezirkspokal in der 2. Runde ausgeschieden. Bei GVO Oldenburg gab es eine 2:3 (1:2)-Niederlage.Der FC Hude ist im Fußball-Bezirkspokal in der 2. Runde ausgeschieden. Bei GVO Oldenburg gab es eine 2:3 (1:2)-Niederlage.

Hude Der FC Hude ist im Fußball-Bezirkspokal in der 2. Runde ausgeschieden. Bei GVO Oldenburg gab es eine 2:3 (1:2)-Niederlage.

Vielleicht lag es an der halben Stunde Bedenkzeit, vielleicht auch an Lars Möhlenbrocks Naturell, jedenfalls war der Coach des FC Hude am Sonntag gegen Viertel nach fünf verdächtig gut aufgelegt. Jedenfalls für einen Trainer, der gerade in der vierten Minute der Nachspielzeit verloren hatte. „Ich würde das gar nicht mal unglücklich nennen. Fußball ist so“, sagte Möhlenbrock, der das 2:3 (1:2) in der zweiten Runde des Fußball-Bezirkspokals bei GVO Oldenburg sportlich nahm. „Auch Niederlagen können wichtig sein.“

Zumindest weiß der Aufsteiger seit Sonntag etwas besser, was ihn in der Bezirksliga erwartet. GVO war bissig, zielstrebig vor dem Tor und warf Möhlenbrocks Matchplan in einer guten halben Stunde über den Haufen. Dennis Matthiesen staubte in der 25. Minute einen Abpraller zur Oldenburger Führung ab, Mathis Brandes verwandelte sechs Minuten später einen Foulelfmeter zum 2:0. Danach musste auch noch FCH-Angreifer Julian Arciszewski mit einer Schulterverletzung ausgewechselt werden.

FC Hude spielt auf Sieg – und wird ausgekontert

Doch die Huder fanden durch die Gegentore auch ihren Mut, auch wenn sie als Starthilfe eine Standardsituation brauchten. Torben Liebsch verwandelte einen Freistoß in der 43. Minute; ein Weckruf, der auch nach der Pause noch wirkte. Acht Minuten nach Wiederbeginn überraschte Liebsch GVO-Schlussmann Julian Eilers wieder mit einem Freistoß und glich zum 2:2 aus.

Danach spielten die Gäste voll auf Sieg, die Oldenburger waren bei Kontern aber immer gefährlich. Einer davon führte in der Nachspielzeit zum GVO-Siegtor durch einen Kopfball von Lasse Dworczak. Als die Entscheidung fiel, waren beide Teams nur noch zu zehnt. Der Oldenburger Patrick Warns hatte in der 86. Minute Gelb-Rot gesehen, Hudes Jannik Meyer in der Nachspielzeit. „Wie wir uns aufgebäumt haben, war klasse“, fand Möhlenbrock und wertete die Vorstellung gegen den Siebten der vergangenen Bezirksliga-Saison positiv: „Wenn wir gegen jede Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte so spielen, ist das doch okay.“


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