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Fußball-Kreisliga Aufsteiger TuS Hasbergen möchte sich an neue Klasse gewöhnen

Von Andreas Bahlmann

Von der Saison 2018/19 an ein gleichberechtigtes Trainer-Duo beim TuS Hasbergen: Tim Müller (links), bisher „Co“ und Andreas Lersch. Foto: Lennart BonkVon der Saison 2018/19 an ein gleichberechtigtes Trainer-Duo beim TuS Hasbergen: Tim Müller (links), bisher „Co“ und Andreas Lersch. Foto: Lennart Bonk

Delmenhorst. Beim TuS Hasbergen coachen Andreas Lersch und Tim Müller als gleichberechtigtes Trainer-Duo an der Seitenlinie. Der Kreisliga-Aufsteiger möchte sich in der Spielzeit an die neue Klasse gewöhnen.

Andreas Lersch, langjähriger Trainer des TuS Hasbergen, setzt nicht nur im Spielerkader auf Konstanz, bestmögliche Talentförderung und mannschaftliche Geschlossenheit: „Wendet Euch an Tim, der macht das genauso gut, wenn nicht sogar noch besser als ich“, lautet seine Antwort auf die Frage nach dem Ziel des Aufsteigers in die Fußball-Kreisliga für die Saison 2018/2019. Lersch schiebt damit seinen Trainerkollegen Tim Müller in die erste Reihe. Lersch und der 27-jährige Informatikstudent stehen nämlich als gleichberechtigtes Trainer-Duo an der Seitenlinie. In einem Punktspiel zum ersten Mal am Freitag, 3. August, ab 19.30 Uhr: Dann gastiert der TuS beim TV Munderloh.

Tim Müller engagiert sich seit seinem zwölften Lebensjahr ehrenamtlich

Lersch weiß genau, was er an seinem jüngeren Pendant hat: Seit seinem zwölften Lebensjahr engagiert sich Tim Müller im TuS ununterbrochen ehrenamtlich als Trainer. 2016 erhielt er dafür sogar den DFB-Ehrenamtspreis. Zur Saison 2016/17 rückte er mit in die sportliche Verantwortung für die erste Herren-Mannschaft. Aber nicht nur beim TuS Hasbergen schätzt man die Dienste des Trainertalents, denn mittlerweile hat auch der Niedersächsische Fußballverband (NFV) Müller mit ins Boot genommen: „Ich helfe bei der Qualifizierung zur Trainer-C-Lizenz und bin beim NFV in der Ausbildung tätig“, sagt Müller nicht ohne Stolz. Er ist mit Feuereifer bei der Sache, die Freude und der Spaß an seiner Tätigkeit als Trainer sind in jedem Satz zu hören. Es spricht aber auch bereits viel Erfahrung und Gelassenheit aus ihm, wenn er nach den Saisonzielen des Aufsteigers gefragt wird: „Wir wollen in erster Linie die Spieler an die Kreisliga gewöhnen. Dann werden wir mal sehen, was dabei herauskommt. Unser Konzept besteht darin, unsere Spieler fußballerisch weiterzubringen und nicht nur nach Ergebnissen auszurichten.“

TuS Hasbergen setzt auf Teamgeist

Die Stimmung in der Mannschaft ist ausgesprochen gut, der Teamgeist groß. Das war auch trotz einer 1:4-Finalniederlage gegen den TuS Heidkrug beim Autohaus Mock-Cup klar ersichtlich. Anfang Juli war die Mannschaft mit einem (bisher) unveränderten Kader in die Saisonvorbereitung gestartet. Tim Müller erklärt: „Keiner hat sich bei uns abgemeldet, aber wir nehmen auch kein Geld für Neuzugänge in die Hand. Aktuell trainieren bei uns noch drei bis vier Gastspieler mit, aber solange keine Anmeldungen von ihnen vorliegen, gibt es auch keine Neuzugänge zu vermelden. Sie bekommen von uns aber auch genügend Zeit, sich zu entscheiden, denn schließlich sollen sie sich ja bei uns wohlfühlen.“


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