Fußball-Bezirksliga der Frauen VfL Wildeshausen verstärkt sich mit fünf Zugängen

Von Klaus Erdmann

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Die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen (rechts Marielle Kreienborg) bereiten sich intensiv auf die neue Saison vor. Archivfoto: Rolf TobisDie Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen (rechts Marielle Kreienborg) bereiten sich intensiv auf die neue Saison vor. Archivfoto: Rolf Tobis

Wildeshausen. Die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen bereiten sich intensiv auf die neue Saison vor. Neu im Kader sind fünf Zugänge.

„Wir liegen voll im Soll. Es läuft so, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Sven Flachsenberger zeigt sich mit dem Stand der Dinge zufrieden. Der Cheftrainer der Fußballerinnen des VfL Wildeshausen, die das erste Punktspiel am Sonntag, 12. August beim SV Eintracht Oldenburg bestreiten (Anpfiff: 15 Uhr), bereitet seine Spielerinnen auf die Bezirksliga-Saison 2018/19 vor. Er betont, dass er sich nicht beschweren könne. „In den Trainingseinheiten ziehen die Mädels super mit“, lobt er. „Und die neuen Spielerinnen sind bereits integriert.“

Flachsenberger präsentiert fünf neue Spielerinnen. Kim Funke wechselt vom Landesliga-Absteiger VfL Oythe zum Krandel und Janne Hach kommt vom ehemaligen Ligakonkurrenten BV Cloppenburg II, der künftig in der 1. Kreisklasse spielt. Aus den eigenen B-Juniorinnen rücken Wiebke Heyne, Annika Lindemann und Hannah Möhl auf. Flachsenberger und dessen Mitstreiter befinden sich noch auf der Suche nach einer Torhüterin, denn Sabrina Hansch geht zeitnah für ein halbes Jahr ins Ausland.

Viele Treffer in den Testspielen

Hinter dem VfL, Tabellenvierter der vergangenen Spielzeit, liegen vier Vorbereitungsspiele, in denen ungewöhnlich viele Treffer gefallen sind: 22:26 (!). Gegen den Verbandsligisten Brinkumer SV setzten sich die Wildeshauserinnen mit 10:4 durch. Dem 2:7 gegen Landesliga-Absteiger TV Neuenburg folgte ein 0:15 gegen Regionalliga-Aufsteiger TuS Schwachhausen. Den Verbandsligisten ATSV Sebaldsbrück besiegte der VfL mit 10:0.

Flachsenberger über das 0:15 (0:10) gegen den TuS Schwachhausen, dem Experten in der Regionalliga eine gute Rolle zutrauen: „Die beiden Halbzeiten waren sehr unterschiedlich. In der ersten Hälfte haben wir schlecht verteidigt. Nach der Pause folgte eine Steigerung und wir hatten durchaus einige Chancen.“ Defensiv habe die Mannschaft ihre Sache deutlich besser gemacht.

Flachsenberger will Defizite in der Defensive beheben

In der Vorbereitungsphase, so der Coach, gehe es darum, viel auszuprobieren. Insbesondere arbeite man an der Defensive, die Defizite aufgewiesen habe. „Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass wir gegen starke Gegner spielen“, erklärt Flachsenberger, der hofft, dass Franke („Sie hat Landesliga-Erfahrung“) der Abwehr Sicherheit verleiht.

Einen weiteren starken Gegner empfängt Wittekind auch am Mittwoch, 15. August, 19.30 Uhr: SV Werder Bremen II, amtierender Vierter der Regionalliga Nord, der lediglich aufgrund des ungünstigeren Torverhältnisses gegenüber dem Walddörfer SV und SV Meppen II die Vizemeisterschaft verpasst hat. „Dieses Spiel ist ein kleines Highlight und wir hoffen auf viele Zuschauer“, betont Flachsenberger.

Stressige Tage

Die nächsten Tage werden stressig: Am Samstag, 16 Uhr, testet seine Mannschaft beim Bezirksligisten SV Heiligenfelde und am Sonntag, 15 Uhr, beim Verbandsligisten ATS Buntentor III. Am Dienstag, 19.30 Uhr, gastiert der VfL Wildeshausen beim Landesligisten TV Jahn II.

Den Auftritt in Delmenhorst bezeichnet Flachsenberger als „kleine Generalprobe“. Er bezieht diese Aussage auf das erste Pflichtspiel, dass der Bezirksligist im Pokal am Sonntag, 5. August, 15 Uhr, gegen den Ligakollegen VfL Stenum bestreitet.


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