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Fußball-Saisonvorschau Zwei Ab- und vier Aufsteiger komplettieren die Oberliga

Von Klaus Erdmann

Eine schmuckes Stadion, inklusive Tribüne mit 640 überdachten Sitzplätzen und Spielertunnel, bietet das Friedrich-Ebert-Stadion des VfV Hildesheim – besser bekannt als Johanniswiese. Foto: imagoEine schmuckes Stadion, inklusive Tribüne mit 640 überdachten Sitzplätzen und Spielertunnel, bietet das Friedrich-Ebert-Stadion des VfV Hildesheim – besser bekannt als Johanniswiese. Foto: imago

Delmenhorst Neben zehn Mannschaften, die bereits während der vergangenen Saison der Oberliga Niedersachsen angehört haben, präsentiert diese Fußball-Spielklasse sechs interessante Neulinge. An erster Stelle stehen die Regionalliga-Absteiger: Eintracht Braunschweig II und der VfV Borussia 06 Hildesheim.

Braunschweig II kam nur runter, weil die erste Vertretung des Vereins von der 2. in die 3. Liga abgestiegen ist. Es hängt also nicht nur vom eigenen Abschneiden ab, ob Eintracht II in der bevorstehenden Saison in die Regionalliga zurückkehrt. Die Hildesheimer streben die sofortige Rückkehr an. Dieser Meinung ist auch Atlas-Cheftrainer Jürgen Hahn: „Borussia will wieder hoch“, sagt er über jenen Gegner, der sich anlässlich des ersten Heimspiels im Delmenhorster im Stadion vorstellt (Samstag, 18. August, 16 Uhr).

Punktspiel Nr. 1 bestreitet Atlas am Freitag, 10. August, 19.30 Uhr, in Hagen im Bremischen, wo Aufsteiger FC Hagen/Uthlede seine Gegner empfängt. Hagen (72 Punkte in 30 Spielen) setzte sich in der Landesliga Lüneburg mit sechs Zählern Vorsprung vor dem MTV Treubund Lüneburg durch. Der HSC Hannover brachte es auf 69 Punkte und behauptete sich vor dem Heesseler SV (64). Der Bezirk Braunschweig ist durch den MTV Wolfenbüttel (77) vertreten, der sich den Titel vor dem TSC Vahdet Braunschweig (73) sicherte. Der Bezirk Weser-Ems entsendet den VfL Oythe (61 Punkte). Zweiter wurde Kickers Emden (58).

Atlas-Coach Hahn rechnet Braunschweig II und Hildesheim zum Kreis der Titelanwärter. „Bei meinen anderen Favoriten handelt es sich um die üblichen Verdächtigen“, sagt er und nennt die Namen 1. FC Wunstorf, SC Spelle-Venhaus, der zuletzt auf die Regionalliga-Lizenz verzichtet hat (Hahn: „Spelle will jetzt hoch“), Eintracht Northeim und Arminia Hannover.

Dieser Artikel erschien zuerst in unserer Fußball-Beilage am 28. Juli.


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