Fußball-Kreisliga Wieder ein Umbruch beim TV Munderloh

Von Andreas Bahlmann

Vom FC Hude zum TV Munderloh: Torwart Philipp Witte. Foto: Rolf TobisVom FC Hude zum TV Munderloh: Torwart Philipp Witte. Foto: Rolf Tobis

Munderloh Sieben Spieler haben die Mannschaft verlassen, acht Neuzugänge wollen den Sprung in das Kreisliga-Team schaffen: Beim TV Munderloh gab es nach dem riesen Umbruch vor der vergangenen Saison auch in diesem Sommer viel Bewegung.

Teammanager Gerold Vink stapelt deshalb auch erst einmal tief, wenn es um die Frage nach dem Saisonziel beim TVM geht: „Zunächst einmal wollen wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wenn wir am Ende einen einstelligen Platz erreichen sind wir zufrieden.“

Langweilig war und wird es für Cheftrainer Ralf Eilenberger sowie seine beiden Assistenten Carsten Köhler (Kapitän und als spielender Co-Trainer) und Frank Geveshausen (Torwarttrainer) in der Vorbereitung also nicht. Vor allem viele Youngster wollen sich für die Startelf empfehlen. Aus der eigenen A-Jugend wechseln vier Spieler in den Seniorenbereich: Die beiden 17-jährigen Jonas Kimme und Hendrik Büttner sind erst mit ihrer Volljährigkeit spielberechtigt und gelten somit als Perspektivspieler für Abwehr und defensives Mittelfeld. Die beiden 19-Jährigen Jendrik Punke und Maximilian Pieper verstärken hingegen ab sofort die Defensive. Weiterhin weiterhin schlossen sich Simon Hopster (21 Jahre, Defensive, von BW Bümmerstede), Hinrich Schweers (21, Außenverteidiger, GVO Oldenburg II) und Sören Ohlmeyer (18 Jahre, Offensive, VfL Oldenburg A-Jugend) dem Kreisligisten an. „Oldtimer“ unter den Neuzugängen ist Torhüter Philipp Witte (22), in der letzten Saison Ersatzkeeper beim Meister FC Hude.

Verlassen haben Munderloh Leon Seyen (zu TSG Hatten-Sandkrug), André Hesselmann (FC Huntlosen), Finn Eilks (SV Mörsen-Scharrendorf), Dallas Aminzadeh, Nils Lameyer und Daniel Ammermann (alle drei mit noch unbekanntem Ziel). Christian Hass bleibt dem TVM zwar erhalten, legt aber eine Fußball-Pause ein.

Die gute Trainerarbeit von Eilenberger und seinem Team ist weithin bekannt und somit dürfte die junge Mannschaft auch eine vielversprechende sportliche Perspektive besitzen. Der Coach setzt während der Vorbereitungsphase drei Trainingstermine pro Woche an, dazu kommen die Testspiele: „Wir brauchen in dieser Phase das erhöhte Terminangebot, weil wegen der Urlaubszeit oder aus beruflichen Gründen immer wieder jemand fehlt. So können wir allzu großen Trainingslücken und fehlender Fitness zumindest etwas entgegenwirken. Die Jungs ziehen aber gut mit.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN