Autohaus Mock Cup 2018 TuS Heidkrug gewinnt Finale gegen TuS Hasbergen

Von Andreas Bahlmann


Delmenhorst. Die Fußballer des TuS Heidkrug haben das Turnier um den Autohaus Mock Cup gewonnen, das selbst ausrichteten. Vor etwa 200 Zuschauer gewannen sie das abwechslungsreiche Finale gegen den TuS Hasbergen mit 4:1 (2:1).

„Ich finde es bewundernswert, was hier alles auf die Beine gestellt wurde,“ sagte Katy Mock, Geschäftsführerin des gleichnamigen Autohauses, das beim TuS Heidkrug als Sponsor fungiert, als sie den Siegerpokal an Heidkrugs Mannschaftskapitän Niklas Bädjer überreichte. Zuvor hatte der gastgebende Kreisligist den TuS Hasbergen, nach dem Aufstieg Ligakonkurrent der Platzherren, im Endspiel um den „Autohaus-Mock-Cup“ mit 4:1 (2:0) bezwungen.

Die Kontrahenten präsentierten sich in guter Spiellaune und boten den knapp 200 Zuschauern ein abwechslungsreiches Endspiel mit leicht verschärftem Freundschaftsspielcharakter. Das Verhalten der Spieler war vorbildlich fair. Allerdings trübte die Verletzung von Hasbergens Houssein Hazimeh etwas den guten Gesamteindruck. Er verdrehte sich bei einem Schussversuch in der 65. Minute das Knie und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Niklas Bädjer bringt Heidkrug in Führung

Heidkrug kam von Anfang an besser in die Partie und setzte die gegnerische Abwehr mit schnellen Kombinationen über die Außen immer wieder unter Druck. In der 16. Minute wurde Irfan Gök in Hasbergens Strafraum zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwandelte Bädjer zur Führung. Heidkrug blieb spielbestimmend, machte aber zu wenig aus den Chancen. Allerdings bissen sich die Stürmer an Hasbergens starkem Keeper Lennart Bonk die Zähne aus. Ein abgefälschter Ball nach einem Eckstoß überwand Bonk zum 2:0. Torschütze war Nils Giza (44.).

Cedric Fernandez erzielte per Foulelfmeter das 1:2, (71.). Mit zwei Kontertoren sorgte Massimo Neumann dann für das 4:1 (83., 86.) der Heidkruger.

Die Trainer zeigten sich zufrieden. Heidkrugs CoTrainer Jorge Jacinto knurrte allerdings etwas: „Wir haben uns schwergetan. Wir müssen an unserer Chancenverwertung arbeiten.“ Der Chefcoach der Gastgeber Selim Karaca ergänzte: „Stimmung und Zuschauerzuspruch waren über die ganzen Tage sehr angenehm. Wir freuen uns natürlich besonders über den Ausgang gegen einen ebenbürtigen Gegner.“ Und Hasbergens Co-Coach Tim Müller erklärte: „Es war ein Testspiel und da zählen mehr die Erkenntnisse.“

Vorrunde mit sechs Mannschaften

In den Heidkrugern (6 Punkte/6:2 Tore) und Hasbergern (6/7:2) standen sich die Gruppenersten der Vorrunde in dem Endspiel gegenüber. Hinter Heidkrug erreichten der KSV Hicretspor (3/4:4 Tore) und der TV Jahn (0/3:7) die Positionen zwei und drei. Die Hasberger verwiesen RW Hürriyet (3/6:2) und Heidkrug II (0/2:11) auf die folgenden Ränge.


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