Fußball-Saisonvorschau FC Hude vergrößert jungen Kader mit neun Zugängen

Von Klaus Erdmann

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FC Hude: (hinten von links) Betreuer Felix Buntrock, Co-Trainer Ralf Buß, Torben Liebsch, Dennis Lange, Torben Hellemann, Andy Brinkmann, Julian Arciszewski, Marko Schrank, Christian Lehr, Leon Wiebezick, Cüneyt Yildiz, Nico Faulhaber, Co-Trainer Sascha Stolze und Trainer Lars Möhlenbrock sowie (vorne von links) Yannik Osterloh, Jannik Meyer, Baris Sarikaya, Aaron Lepthien, Marvin Müller, Christopher Schnacke, Ole Schöneboom, Nils Sandau, Sirus Timouri und Nils Grimmig. Foto: Rolf TobisFC Hude: (hinten von links) Betreuer Felix Buntrock, Co-Trainer Ralf Buß, Torben Liebsch, Dennis Lange, Torben Hellemann, Andy Brinkmann, Julian Arciszewski, Marko Schrank, Christian Lehr, Leon Wiebezick, Cüneyt Yildiz, Nico Faulhaber, Co-Trainer Sascha Stolze und Trainer Lars Möhlenbrock sowie (vorne von links) Yannik Osterloh, Jannik Meyer, Baris Sarikaya, Aaron Lepthien, Marvin Müller, Christopher Schnacke, Ole Schöneboom, Nils Sandau, Sirus Timouri und Nils Grimmig. Foto: Rolf Tobis

Hude. Der FC Hude möchte in der Fußball-Bezirksliga einen einstelligen Tabellenplatz erreich. Chefcoach Lars Möhlenbrock geht mit 24, 25 Spielern in die Saison 2018/19. Dem souveränen Aufsteiger steht zukünftig ein Kunstrasenplatz zur Verfügung.

Der FC Hude, dem 2016/17 nur ein Punkt zum Verbleib in der Bezirksliga fehlte, hat sich souverän die Kreisliga-Meisterschaft gesichert und kehrt somit auf Bezirksebene zurück. Die Reparatur des „Betriebsunfalls Abstieg“ ging für Außenstehende relativ leicht vonstatten. „Im Nachhinein sieht es bei elf Punkten Vorsprung so aus“, sagt Cheftrainer Lars Möhlenbrock. „Aber das hat sich erst in der Rückrunde, in der uns Fehler, die andere gemacht haben, nichtunterlaufen sind, so ergeben. Zuvor war es eng.“

Eng ging es zuweilen auch innerhalb des Aufgebots der Huder zu. „Zuletzt hat jeder Ausfall wehgetan“, blickt Möhlenbrock zurück. „Wir waren aus Aushilfen aus der A-Jugend und der zweiten Mannschaft angewiesen.“

Bei den Vorbereitungen auf die Bezirksliga-Saison war es den Huder Entscheidern wichtig, den Kader breiter aufzustellen. Acht Zugängen stehen vier Abgänge gegenüber. „24, 25 Spieler“, führt Trainer Lars Möhlenbrock aus, stünden ihm zur Verfügung. Das kann sich allerdings noch ändern, denn dem Kader gehören drei Studenten an, deren Ziele noch nicht feststehen.

Das Durchschnittsalter beläuft sich auf lediglich 23,4 Jahre. Nachteil? „Damit ist man nicht mehr so jung. Anderen Mannschaften geht es ähnlich.“ Am letzten Juli-Wochenende, wenn die erste Bezirkspokalrunde auf dem Programm steht, sind die Huder spielfrei. Vor- oder Nachteil? Möhlenbrock: „Ein Vorteil ist, dass man eine Woche länger mit der Mannschaft arbeiten kann. Ein Nachteil ist, dass man sich noch nicht im Wettkampf befindet.“

Ein Vorteil gegenüber anderen Mannschaften sei, so der Chefcoach, dass die Spieler sich kennen würden. Und sie wüssten, was die Trainer erwarten. „In den letzten eineinhalb Jahren hat es bei uns keine großen Veränderungen gegeben“, fügt er hinzu.

Mit Philipp Witte (wechselte zum TV Munderloh), Patrick Wunder (TV Falkenburg), Roberto Elia und Kolja Winkler verlassen vier Spieler den FC Hude. Zu den acht Neuzugängen gehören mit Marvin Müller und Sirius Timoutri zwei Eigengewächse.

Die beiden Talente spielte in der vergangenen Saison in der Huder A-Jugend, bei der Ralf Buß auf der Kommandobrücke stand. Er fungiert fortan an neben dem bewährten Sascha Stolze als Co-Trainer.

Chef Lars Möhlenbrock geht davon aus, dass es in der Bezirksliga-Saison 2018/19 keine Übermannschaft gibt. Die Gegner aus der Region kenne er, stellt er fest. Der VfL Wildeshausen werde erneut eine gute Rolle spielen. Ferner gehört Frisia Wilhelmshaven zu seinen Favoriten. Die Entwicklung beim SV Wilhelmshaven müsse man abwarten.

Diese und andere Konkurrenten empfängt Bezirksliga-Aufsteiger Fußball-Club Hude auf dem neuen Kunstrasenplatz. Gerade bei „fußballunfreundlichen Witterungsbedingungen“ dürfte dieser Untergrund für die Mannschaft von Lars Möhlenbrock von Vorteil sein.

Dieser Artikel erschien zuerst in unserer Fußball-Beilage am 28. Juli


Abgänge: Philipp Witte (TV Munderloh), Patrick Wunder (TV Falkenburg) Roberto Elia, Kolja Winkler.

Zugänge: Marko Schrank, Jannik Schrank (beide Ganderkesee), Andy Brinkmann (Wüsting), Dennis Lange (TuS Vielstedt), Nico Faulhaber (TuS Heidkrug), Timo Hertlein (BTS Neustadt), Mohamed Alawie (BW Bümmerstede), Marvin Müller, Sirus Timouri (beide eigene A-Junioren).

Tor: Christopher Schnake, Timo Hertlein.

Abwehr: Leon Wiebezieck, Christian Lehr, Torben Hellemann, Alexander Giehl, Baris Sarikaya, Tim Ruppenthal, Jannik Meyer.

Mittelfeld: Cüneyt Yildiz, Nils Grimmig, Jeremias Holtrop, Nils Sandau, Alexander Schmidt, Torben Liebsch, Aaron Lepthien, Jannik Schrank, Marco Schrank, Andy Brinkmann, Marvin Müller, Sirus Tomouri, Dennis Lange.

Angriff: Yannik Osterloh, Julian Arciszewski, Maik Spohler, Ole Schöneboom, Nico Faulhaber.

Cheftrainer: Lars Möhlenbrock.

Co-Trainer: Sascha Stolze, Ralf Buß.

Saisonziel: einstelliger Platz.

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