Fußball-Saisonvorschau VfL Stenum will enger zusammenrücken

Von Klaus Erdmann

VfL Stenum: (hinten von links), Niklas Reckler, Maximilian Klatte, Arnold Koletzek, Kristian Bruns, Marten Michael, Martin Kämena, Dierk Fischer, Stefan Keil, (Mitte von links) Betreuer Klaus Panzram, Co-Trainer Werner Bruns, Timm Strodthoff, Lennart Höpker, Mathias Gaster, Malte Tönjes, Torben Würdemann, Torwarttrainer Holger Willms, Trainer Thomas Baake sowie (vorne von links), Marc Pleus, Maik Panzram, Bastian Morche, Marco Reuschler und Maximilian Bradler. Foto: Rolf TobisVfL Stenum: (hinten von links), Niklas Reckler, Maximilian Klatte, Arnold Koletzek, Kristian Bruns, Marten Michael, Martin Kämena, Dierk Fischer, Stefan Keil, (Mitte von links) Betreuer Klaus Panzram, Co-Trainer Werner Bruns, Timm Strodthoff, Lennart Höpker, Mathias Gaster, Malte Tönjes, Torben Würdemann, Torwarttrainer Holger Willms, Trainer Thomas Baake sowie (vorne von links), Marc Pleus, Maik Panzram, Bastian Morche, Marco Reuschler und Maximilian Bradler. Foto: Rolf Tobis

Stenum Thomas Baake strebt als Trainer des VfL Stenum eine Verbesserung der mannschaftlichen Geschlossenheit an. Der Fußball-Bezirksligist präsentiert drei neue Spieler.

Eingedenk einer zuweilen unruhigen Saison 2017/18 erinnert sich Thomas Baake gerne an die letzten Spiele. „Zum Abschluss haben wir an Leistungen angeknüpft, die uns Spaß gemacht haben“, sagt der Trainer des Zehnten der Bezirksliga. Das Wichtigste, ergänzt er, sei die Grundstruktur. Man wolle weiter an der mannschaftlichen Geschlossenheit arbeiten. „Es gilt, näher zusammen zu rücken“, bringt Baake sein wichtigstes Vorhaben auf einen knappen Nenner.

Dazu gehöre auch, dass man Spielern mehr Verantwortung übertrage, sie mehr Mitspracherecht erhielten. Baake: „Positiv ist, dass einige bereits die Ärmel hochgekrempelt haben und innerhalb der Mannschaft Verantwortung übernehmen.“

Positiv sei auch, dass der VfL über eine eingespieltes Team verfüge. „Die Spieler kennen sich“, betont Baake. Vor einem Jahr meldete Stenum sieben Zu- und sieben Abgänge. Für Baakes Arbeit ist es sicherlich vorteilhaft, dass aktuell zwei Spielern, die nicht mehr zur Verfügung stehen, drei Neue gegenüberstehen.

Auf Timm Strodthoff trifft dieser Begriff nicht wirklich zu, denn er gehörte zum Kader der Zweiten und kam auch bereits viermal für die erste Vertretung zum Einsatz. Baake: „Timm hat in der zweiten Mannschaft gute Leistungen gezeigt und war teilweise überragend. Er gibt Vollgas und man sieht, dass er in die Mannschaft will.“

Mit Stefan Keil, der vom Kreisliga-Absteiger SVG Berne kommt, habe er ein sehr gutes Gespräch geführt. „Ich weiß genau, wie der Spieler tickt“, erklärt Baake. „Stefan ist 29 Jahre alt, steht im Leben und bringt Erfahrungen mit. Er bringt uns sicher weiter.“

Neuzugang Nr. 3, Paul Fuhrken, muss hingegen noch Erfahrungen sammeln. Fuhrken hat zuletzt für die A-Junioren des TV Jahn Delmenhorst gespielt, die aus der Landesliga absteigen mussten. Fuhrken bringe Qualität mit, lobt Baake, der darauf verweist, dass er viele Gespräche mit „Paul und seinen Eltern“ geführt habe. Baake fasst zusammen: „Die charakterlichen Eigenschaften sind sehr, sehr wichtig.“

Der Chefcoach sagt mit Nachdruck, dass er auf die Jugend setze. Das sei in der Bezirksliga jedoch ein schmaler Grat: „Andere Vereine rüsten mit Spielern auf, die nur für Geld auflaufen.“ Die Spielklasse sei stärker als zuletzt – diese Meinung vertritt auch Baake. „Die Bezirksliga ist für viele Vereine mittlerweile ein wichtiger Standort, denn hier spielen sie gegen gute Gegner. Um hier zu bestehen, muss man mehr investieren als früher“, sagt er. Diese Liga habe im Laufe der Jahre an Bedeutung gewonnen.

Trotz der starken Konkurrenz will sich der VfL natürlich auch tabellarisch verbessern. „Wir wollen ein Stück weiter kommen“, betont Fußballobmann Klaus Panzram, der beim Bezirksligisten auch als Betreuer fungiert. Wenn sie in Stenum (wieder) enger zusammenrücken, sollten sie dieses Ziel erreichen.

Der Artikel erschien zuerst in unserer Fußball-Beilage am 28. Juli


Zugänge: Timm Strodthoff (zweite Herren), Paul Fuhrken (TV Jahn A-Junioren), Stefan Keil (SVG Berne).

Abgänge: Rouven Heidemann (untere Herrenmannschaft und Co-Trainer SV Atlas II), Kevin Gerlach (untere Herrenmannschaft).

Tor: Marco Scheffler, Torben Riechers, Maik Panzram.

Abwehr: Michael Marten, Malte Tönjes, Torben Würdemann, Arnold Koletzek, Matthias Gastner, Mark Gerken.

Mittelfeld: Kristian Bruns, Julian Dienstmaier, Finn Dohrmann, Maximilian Klatte, Maximilian Bradler, Paul Fuhrken, Timm Strodthoff, Waldemar Kelm.

Angriff: Bastian Morche, Stefan Keil, Dierk Fischer, Ole Braun, Lennart Höpker sowie Lukas Schwieters und Helge Petershagen (beide stehen aufgrund ihres Studiums nur sporadisch zur Verfügung).

Cheftrainer: Thomas Baake.

Co-Trainer: Werner Bruns.

Saisonziel: Einstelliger Platz.

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