CHIO 2018 in Aachen Sandra Auffarth startet in Vielseitigkeit und im Springen

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Haben nach Dressur und Springen (Foto) im CHIO 2018 in Aachen 35,90 Minuspunke auf dem Konto: Sandra Auffarth vom RV Ganderksee und Viamant du Matz. Foto: Lars PingelHaben nach Dressur und Springen (Foto) im CHIO 2018 in Aachen 35,90 Minuspunke auf dem Konto: Sandra Auffarth vom RV Ganderksee und Viamant du Matz. Foto: Lars Pingel

Aachen. Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee ist am Freitag in zwei Wettbewerben des CHIO 2018 in Aachen gestartet: In der Vielseitigkeitsprüfung belegt sie mit Viamant du Matz nach zwei Teildisziplinen Rang 18; in einer Springprüfung über Gräben und Wälle wurde mit Nupafeed’s La Vista sie Zehnte.

Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee geht mit Viamant du Matz geht an diesem Samstag ab 10 Uhr (WDR3/ab 11 Uhr) als 18. in den abschließenden Geländeritt der Vielseitigkeitsprüfung des CHIO 2018 in Aachen. Nach Dressur und Springen hat sie 35,90 Minuspunkte auf ihrem Konto. Die ersten beiden Teildisziplinen des Mehrkampfs der Reitsportler waren am Freitag ausgetragen worden. In Führung liegt Julia Krajewski mit Chipmunk FRH (19,70), mit Samourai du Thot belegt die Warendorferin auch den zweiten Rang (22,50). Dritter ist der Niederländer Tim Lips mit Bayro (23,30).

41 Vielseitigkeitsreiter starteten am Vormittag mit der Dressur in die Prüfung. Auffarth zeigte mit dem neunjährigen Viamant du Matz, der seine CHIO-Premiere gibt, einen durchaus gelungenen Ritt. Ein kleiner Fehler in einem fliegenden Galoppwechsel kostete sie ein paar Punkte – und damit eine bessere Wertung als die 68,14 Prozent, die zu 31,90 Minuspunkten wurden (Platz 27).

Sandra Auffarth überzeugt mit Viamant du Matz im Springen

In dem anspruchsvollen Springparcours überzeugten Auffarth und Viamant du Matz am Freitagbend bei leichtem Regen. Souverän meisterten sie elf der zwölf Hindernisse, darunter eine zwei- und eine dreifache Kombination. Und dann fiel am letzten Steilsprung doch noch eine Stange: vier Minuspunkte. Dennoch schob sich Auffarth in der Einzelwertung ein gutes Stück nach vorn.

Deutsches Team liegt im Nationenpreis vorn

Die Bergedorferin ist in Aachen als Einzelstarterin nominiert, gehört also nicht zur deutschen Mannschaft, die im Nationpreis (die besten drei Reiter pro Disziplin gehen in die Wertung ein) Rang eins innehat. Krajewski, die mit mit Samourai du Thot für das Team nominiert wurde, Ingrid Klimke (Münster) mit SAP Hale Bob, Kai Rüder (Blieschendorf) mit Colani Sunrise und Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Corrida weisen 79,40 Minuspunkte auf. Zweiter ist Frankreich (90,90) vor Neuseeland (92,50).

Durch Gräben und über Wälle: Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee startete mit Nupafeed’s La Vista in der Jagdspringprüfung des CHIO 2018 in Aachen. Foto: Lars Pingel

Sandra Auffarth starte mit Nupafeed’s La Vista in Springprüfung

Zwischendurch startete Auffarth mit Nupafeed’s La Vista, mit der sie im Deutschen Spring-Derby 2018 Dritte geworden war, in einer Springprüfung über Gräben und Wälle. Diese war Bestandteil der Speed-Tour der Springreiter im CHIO. Dafür war die Bergedorferin mit der neunjährigen Stute nominiert worden. Der 600 Meter lange Parcours (Hindernishöhe bis 1,40 Meter) unterschied sich von den anderen des traditionsreichen internationalen Turniers dadurch, dass auch feste Hindernisse, ein großer Teich und ein Graben durchritten wurden, beziehungsweise durchritten werden konnten. Denn: Für den Teich und den Graben waren auch alternative Wege aufgebaut worden.

Fehler wurden in Sekunden umgerechnet: Pro Abwurf wurden vier Strafsekunden auf die Zeit addiert. Das geschah Auffarth am drittletzten Sprung, dem ersten in der zweifachen Kombination. Dort fiel eine Stange, sodass aus 69,20 dann 73,20 Sekunden wurden: Rang zehn. Den Sieg sicherte sich der Irländer Shane Sweetnam, dem mit Cyklon eine fehlerfreie Runde in 64,69 Sekunden gelang.


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