4. Tatra-Road-Races Sieben Delme-Cycler kämpfen gegen viele Höhenmeter

Von Frederik Böckmann

Erschöpft, aber glücklich im Ziel: Die Delme-Cycler (von links) Hannes Lampe, Uwe Gremmert, Dayen Krumnow, Adam Haase, Dean Tavis Müller, Robert Kletta und Kapitän Christoph Magda. Foto: Christoph MagdaErschöpft, aber glücklich im Ziel: Die Delme-Cycler (von links) Hannes Lampe, Uwe Gremmert, Dayen Krumnow, Adam Haase, Dean Tavis Müller, Robert Kletta und Kapitän Christoph Magda. Foto: Christoph Magda

Zakopane. Dass die Polen ein sehr gastfreundliches Land sind, ist bekannt. In diesen Genuss kamen jetzt auch sieben Fahrer der Delme-Cycler aus Delmenhorst, die anlässlich der 4. Ausgabe des Tatra-Road-Races in Zakopane starteten – und beim härtesten Amateurrennen Polens einige Schweißperlen ließen.

Bei dem Rennen über 54 Kilometer mit 1460 Höhenmetern erreichte der Delme-Cycler Dean Tavis Müller in 2:33:04 Stunden als 350. das Ziel, gefolgt von Christoph Magda in 2:38:23 Stunden (Platz 372), Uwe Gremmert in 3:11:47 (Platz 455) sowie Dayen Krummnow in 3.19.38 (Platz 460). An die Langstrecke über 124 Kilometer mit 3250 Höhenmetern wagten sich drei Delme-Cycler. Schnellster war dabei Hannes Lampe in 4:32:40 auf Platz 71 vor Robert Kletta in 5:32:46 (Platz 291) und Adam Haase in 5:32:48 (Platz 292).

Haase war auch Initiator der reiselustigen Delmenhorster. Er ist in Zakopane geboren ist und als Kind mit seinen Eltern nach Deutschland gezogen. Vor vier Jahren wurde er auf dieses Rennen aufmerksam, als er gerade auf Verwandtschaftsbesuch war. Die Kontakte wurden schnell geknüpft und seit drei Jahren sind die Delme-Cycler mit einer Delegation vor Ort.

Erschöpft, aber glücklich im Ziel: Die Delme-Cycler in Zakopane. Foto: Dayen Krumnow

Die Veranstaltung ist mit einer Teilnehmerzahl von anfangs 300 auf jetzt 900 schnell gestiegen. Das top organisierte Rennen zieht sich aufgrund der Berge schnell auseinander, Windschattenfahren ist nahezu unmöglich und jeder Teilnehmer kämpft gegen sich selbst und die vielen Höhenmeter.

An der schwierigsten Stelle fanden sich Familie und Freunde an, um die Delmenhorster anzufeuern – ein emotionales Highlight bei der Anstrengung. Eine Überraschung gab es noch für Kapitän Christoph Magda, der einen alten Teamkollegen aus dem damaligen polnischen Kader traf, den er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. frb


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