CHIO 2018 in Aachen Sandra Auffarth in Dressur und Springen gefordert

Von Lars Pingel

Reitet an diesem Freitag mit Viamant du Matz im Dressurstadion in der Aachener Soers: Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee (hier in Luhmühlen). Foto: Lars PingelReitet an diesem Freitag mit Viamant du Matz im Dressurstadion in der Aachener Soers: Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee (hier in Luhmühlen). Foto: Lars Pingel

Aachen. An diesem Freitag, 20. Juli, werden die ersten beiden Teildisziplinen der Vielseitigkeitsprüfung im CHIO 2018 in Aachen ausgetragen. Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee startet mit Viamant du Matz in der Dressur und im Springen.

An diesem Freitag beginnt für Sandra Auffarth vom RV Ganderkesee der CHIO 2018 in Aachen in ihrer Paradedisziplin: In den großen Reitstadien in der Soers werden zwei der drei Teildisziplinen der Vielseitigkeits-Kürzprüfung auf Drei-Sterne-Niveau (CICO***) ausgetragen. Um 8.30 Uhr beginnt die Dressur; noch am Abend, ab 17.45 Uhr, gehen die Teilnehmer in den Springparcours. Auffarth wird mit Viamant du Matz zunächst ins Deutsche-Bank-Stadion (bis zu 6300 Zuschauer) und dann ins Hauptstadion (40.000) einreiten. Am Samstag fällt im Geländeritt die Entscheidung über Sieg und Platzierung.

Bundestrainer stellt Team um

Auffarth ist mit dem neunjährigen Selle Francais als Einzelstarterin nominiert. Nachdem sie auf einen Start mit ihrem Paradepferd Wolle verzichtet hatte, weil sich der 16-jährige Wallach, der bereits in Aachen war, in seiner Box vertrat, veränderte Bundestrainer Hans Melzer die Aufstellung für den Nationenpreis. Der wird ebenfalls in dieser Prüfung vergeben. Melzer musste sogar zweimal reagieren, denn auch das für den CHIO genannte Pferd von Michael Jung (Horb), La Biosthetigue Sam, ist kurzfristig nicht einsatzbereit, teilte die Deutsche Reiterliche Vereinigung mit. So platzte der Plan, die Olympiamannschaft von 2016 (Rio de Janeiro/Silber) in Aachen wieder ins Rennen zu schicken. Aus dieser sind am Freitag und Samstag Julia Krajewski (Warendorf) mit Samourai du Thot und Ingrid Klimke (Münster) mit SAP Horsware Hale Bob dabei. Für Auffarth und Jung rückten Andreas Dibowski (Döhle) mit Corrida und Kai Rüder (Blieschendorf) in die Equipe nach.


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