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HVN/BHV-Pokal 2018/2019 208 Mannschaften nehmen an der ersten Runde teil

Von Lars Pingel, Heinz Quahs und Frederik Böckmann

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Er musste beim Engelbart-Cup einiges einstecken: Der Delmenhorster Shooter Tim Coors (links) im Endspiel gegen den künftigen Liga-Rivalen ATSV Habenhausen. Foto: Rolf TobisEr musste beim Engelbart-Cup einiges einstecken: Der Delmenhorster Shooter Tim Coors (links) im Endspiel gegen den künftigen Liga-Rivalen ATSV Habenhausen. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Am 25. und 26. August wird die erste Runde des HVN/BHV-Pokals 2018/2019 ausgetragen. Daran nehmen 80 Frauen-Teams und 128 Männermannschaften teil, die in Turnieren oder Einzelspielen ums Weiterkommen kämpfen.

Mit der ersten Runde im HVN/BHV-Pokal beginnt für die heimischen höherklassigen Handball-Mannschaften an diesem Wochenende recht früh die neue Saison. An diesem Pokalwettbewerb nehmen 80 Frauen-Teams und 128 Männermannschaften teil, die in Turnieren oder Einzelspielen ums Weiterkommen kämpfen, erklärten der Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof und Staffelleiter Olaf Bunge. Nur die Turniersieger ziehen in die zweite Runde ein. Es ist für viele Mannschaften im (un)beliebten Wettbewerb letztmalig die Chance, unter entsprechenden Wettkampfbedingungen ihre Form für den Punktspielstart eine Woche später zu testen.

Männer

Oberligist HSG Delmenhorst trifft am Samstag ab 14 Uhr beim Liga-Konkurrenten TuS Rotenburg auf Verbandsligist TvdH Oldenburg und den Landesligisten TuS Sulingen. Trainer Jörg Rademacher räumt dem Pokal nicht die oberste Priorität ein. Doch nach dem Erfolg im Engelbart-Cup sind die Ansprüche ein wenig gestiegen. Auf jeden Fall wird die Mannschaft aus dem vollen Trainingsbetrieb heraus antreten, wobei der HSG-Coach noch nicht weiß, wer auflaufen wird. Es fehlen vermutlich die Kreisläufer Michael Schröder und Thies Kohrt, die Rückraumspieler Jörn Janßen und Stefan Timmermann sowie die Außen Philipp Freese und Niclas Schanthöfer. „Ich muss überhaupt erst mal sehen, was mir personell am Ende übrig bleibt“, stöhnt Rademacher über die Personallage.

Auch Lutz Matthiesen steht als Coach der TS Hoykenkamp am Samstag bei der HSG Verden-Aller (Landesliga) wohl nur eine Rumpftruppe zur Verfügung. Denn mit Christoph Müller-Hill, Colin Hörner, Timo Meier und Hadi Zein (alle verletzt) sowie Hergen Schwarting (Urlaub) fehlt dem Verbandsliga-Absteiger ein Quintett. So sieht der Hoykenkamper Coach diese Pokalrunde als einen weiteren Vorbereitungsbaustein unter Wettkampfbedingungen, obwohl ab 14 Uhr mit dem SVGO Bremen und in der HSG Stuhr zwei weitere schlagbare Landesligisten dabei sind.

Der Landesligist HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ist Samstag ab 14 Uhr neben dem Gastgeber TSV Wietzendorf (Landesliga Lüneburg) auch gegen die HSG Mittelweser/Eystrup (Landesklasse KRAGE) und den SV Altencelle (Verbandsliga Niedersachsen) gefordert. Bisher lief die Vorbereitung für den sich im Umbruch befindlichen Absteiger sehr gut. Doch bei der weiten Reise an den Rand der Lüneburger Heide fehlen auch der Landkreis-HSG einige Spieler. Die A-Jugendlichen befinden sich auf einem Vorbereitungsturnier in Emsdetten, aus dem Stammkader fehlen mehrere Spieler urlaubsbedingt und aus privaten Gründen.

Eine erste echte Bewährungsprobe hat Landesklassen-Aufsteiger HSG Hude/Falkenburg am Sonntag ab 12 Uhr in Neerstedt vor sich, denn mit dem Gastgeber TV Neerstedt aus der Verbandsliga Nordsee sowie den starken Landesklassen-Konkurrenten HG Jever/Schortens und HSG Neuenburg/Bockhorn steht das Team von Coach Lars Osterloh vor der ersten echten Aufgabe. Bis auf die verletzten Luka Schultz und Keeper Daniel Herden kann Osterloh mit kompletter Mannschaft in diese Pokalrunde gehen.

Frauen

Der TV Neerstedt richtet am Samstag eines der Erstrundenturniere der Frauen aus. Der Oberliga-Aufsteiger empfängt ab 14.30 Uhr den Ligarivalen HSG Hude/Falkenburg sowie die Landesligisten HG Jever/Schortens und Frisia Goldenstedt. TVN-Trainer Michael Kolpack sieht diese Begegnungen recht realistisch: „Bis auf die angeschlagene Sina Huntemann und die im Urlaub weilende Stefanie Hanuschek können wir mit komplettem Kader antreten. Wir wollen uns unter Wettkampfbedingungen weiter einspielen und dafür sind starke Gegner schon sehr wichtig.“

Landesligist HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ist am Samstag ab 14.30 Uhr beim Oberligisten SG Friedrichsfehn/Petersfehn Außenseiter. Weitere Gegner sind die HSG Neuenburg/Bockhorn (Landesklasse) und der VfL Oldenburg III (Oberliga). Auch HSG-Trainer Harald Logemann wird nur mit einem Rumpfkader im Pokal antreten können, doch er hofft gegen HSG Neuenburg/Bockhorn noch einige neue Erkenntnisse sammeln zu können, die dann auch zum Saisonstart bei der HSG Osnabrück angewandt werden können.

Was bringt der Start? Harald Logemann ist Trainer bei der HSG Grüppenbühren. Foto: Rolf Tobis

Und die HSG Delmenhorst? Die Landesliga-Handballerinnen gastieren am Sonntag ab 12 Uhr bei ihren Ligakonkurrenten HSG Phönix (Bassum-Twistringen-Syke). In Komet Arsten ist dort ein weiterer Bremer Landesligist zu Gast. Der TSV Morsum (Landesklasse KRAGE) ist das vierte Team.

Die nächsten Runden

Die weiteren Runden im Frauen-Wettbewerb sind für den 13./14. Oktober und den 22./23. Dezember terminiert. Das Final-Four soll am 6. und 7. April 2019 ausgetragen werden. Die drei Erstplatzierten haben die Möglichkeit, für den DHB-Pokal zu melden, erklärte der HVN auf seiner Internetseite.

Die beiden Endspielteilnehmer der Männer, deren Final Four bereits für den 22./23. Dezember angesetzt ist, können am Amateurpokal des DHB teilnehmen, heißt es dort weiter. Vor dem Turnier der besten Vier im Landespokal werden eine zweite (13./14. Oktober) und eine dritte Runde (17./18. November) ausgespielt.


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