Huder Open 2018 Huder TV zieht nach Tennisturnier sehr positives Fazit

Von Klaus Erdmann

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Hude. Der Huder TV hat nach den Huder Open 2018 ein sehr positives Fazit gezogen. 103 Tennisspieler waren gestartet. Der an „eins“ gesetzte und für Gifhorn startende HTV-Trainer Max-Niclas Müller gewann bei den Herren, Hudes Timo Droste wird bei den Herren 40 Zweiter.

Er sei „mega zufrieden“ und das Turnier sei „sensationell“ gewesen, hat Jochen Koberg am Montag, einen Tag nach den 5. Huder Open, betont. Der Vorsitzende des Huder Tennisvereins (HTV), der gemeinsam mit seinem Bruder Michael Koberg, der als Jugendwart fungiert, an der Spitze des Organisationsstabes stand, zog nach dem viertägigen Event ein sehr positives Fazit. Sowohl in organisatorischer als auch in sportlicher Hinsicht (Jochen Koberg: „Die Spiele standen auf einem hohen Niveau“) hatten die Verantwortlichen bei diesem Leistungsklassen-Turnier allen Grund zur Zufriedenheit.

Tobias Killer gewinnt Endspiel der Herren 30

Gleich 103 Teilnehmer, die dem Gastgeber einen Rekord bescherten, gingen bei den Herren, Herren 30, Herren 40 und Damen 30 an den Start. Aufgrund des großen Zuspruchs fanden einige Spiele auf der Anlage in Kirchhatten statt.

Bei den Herren siegte der für den TC GW Gifhorn startende Max-Niclas Müller, der beim HTV als Trainer tätig ist. Im Finale behauptete sich der Topfavorit gegen Lennardt Schröder (TV Syke) mit 6:3, 6:4. Der Huder Carl Hagen Vienenkötter verlor nach seinem 6:1, 6:2 über Bastian Bresser (Vorwärts Buschhausen) gegen Lukas Cremers (Nr. 7, TV Varel) mit 6:3, 1:6 und 3:10.

Im Feld der Herren 30 kam der an Nummer vier gesetzte Tobias Killer (FTSV Jahn Brinkum) im Endspiel zu einem 6:4, 7:6 gegen die Nr. 2, Oliver Michaelis (SPOK Berlin). Der Huder Felix Lingenau gewann gegen Christian Schulz (TV Schwanewede) mit 6:1, 6:2, ehe es gegen die Nr. 1, Hannes Siersleben vom TC RC Sport Leipzig, 0:6, 0:6 hieß. Lingenaus Vereinskollege Moritz Tschörtner bezwang Mathias Klein (TK Nordenham) mit 4:6, 7:5 und 10:8. Im Anschluss daran hatte Tschörtner gegen Sebastian Siebels (Nr. 6, Oldenburger TeV) mit 0:6 und 6:7 das Nachsehen.

Viele Aktive loben die entspannte Atmosphäre

Der an Nummer zwei gesetzte Huder Timo Droste drang durch Erfolge gegen Bayram Kaya vom Westersteder TV (4:6, 6:3, 10:6) und Alexander Prunk von BW Oldenburg (6:2, 6:1) ins Finale der Herren 40 vor. Dort musste er sich dem Topfavoriten Florian Kruel (BW Oldenburg) mit 2:6 und 0:6 geschlagen geben.

Simone Wreth (TV Süd Bremen), an Nr. 3 gesetzt, behielt im Finale gegen die Nr. 1, Lisa Twiling vom TV Varel, die Oberhand. Das Ergebnis lautete 5:7, 7:5 und 10:7.

„Es lief alles fair und friedlich ab“, sagte Jochen Koberg. Viele Aktive lobten die erneut entspannte Atmosphäre, die den Reiz des Huder Turniers ausmacht. Der Vereinschef berichtete, dass Herren-30-Sieger Killer „normalerweise“ keine LK-Turniere spiele. Bei der Siegerehrung habe sich der Brinkumer begeistert gezeigt. Viele Spieler hätten sich mit der Ankündigung, im nächsten Jahr wieder beim HTV starten zu wollen, verabschiedet.

Der Huder TV hat nach den Huder Open 2018 – hier Birte Kiel (Stade) – ein sehr positives Fazit gezogen. Foto: Rolf Tobis

Nach den 5. Huder Open sind Jochen und Michael Koberg schon bald erneut im Einsatz: Vom 23. bis 27. Juli führen sie das Organisationsteam des 44. Wangerooger Tennisturniers an.


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