So lief die 1. Fußball-Kreisklasse Abstiegskandidaten kämpfen bis zum Schluss

Von Andreas Bahlmann, Frederik Böckmann und Daniel Niebuhr

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Frank Lehnhof stieg mit dem SC Colnrade ab. Foto: Rolf TobisFrank Lehnhof stieg mit dem SC Colnrade ab. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst/Landkreis. Das dk blickt in drei Teilen auf die 1. Kreisklasse Oldenburg-Land/Delmenhorst 2017/18 zurück – mit 1105 Treffern die torreichste im Kreisliga-Unterhaus seit zwölf Jahren. Im Tabellenkeller atmen die Reserven des TV Jahn Delmenhorst und des TV Munderloh durch – Großenkneten II und Colnrade erwischt es dagegen.

12. TuS Vielstedt – 47:103 Tore – 26 Punkte

Vielstedt stellte den zweischwächsten Angriff (nur 47 Tore), die zweitanfälligste Abwehr (103 Gegentreffer) und das zweitschlechteste Heimteam (nur 14 Punkte) – dennoch geriet man nie in Abstiegsgefahr. „Es ist nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber wir haben die Klasse gehalten und das ist mit dem Team auch schon ein Erfolg“, erklärte Trainer Hans Borchers: „Wir wollen jetzt wieder weiter oben mitspielen.“

13. FC Hude III – 53:89 Tore – 24 Punkte

Die beste dritte Mannschaft des Fußball-Kreises spielte wegen des kuriosen Spielplans 2018 nur zweimal auf fremden Plätzen und verlor nur eins der letzten acht Spiele. „Der Klassenerhalt war hart erkämpft“, fand Spielertrainer Dennis Bürmann: „Zum Schluss haben wir uns berappelt und sind verdient drin geblieben.“ Platz 13 ist zugleich die beste Platzierung der Saison.

14. TV Jahn II – 45:84 Tore – 22 Punkte

Zum zweiten Mal in Folge reichten den Delmenhorstern 22 Punkte zum Ligaverbleib. Zur Winterpause stand Jahn II sieglos mit einem Bein in der 2. Kreisklasse. Doch die Jahner zeigten Moral. „Mit der starken Rückserie haben wir uns den Klassenerhalt verdient“, meinte Trainer Frank Oehlmann. Dass man mit 45 Treffern den schwächsten Angriff stellte und die letzten drei Partien mit 2:19 Toren verlor, war zu verschmerzen.

15. TSV Großenkneten II – 53:83 Tore – 21 Punkte

2018 verlor der Neuling alle sieben Auswärtsspiele. „Das war unser größtes Manko. Und in den Kellerduellen haben wir zu wenig Punkte geholt“, sagte Trainer Klaus Gronewold.

16. SC Colnrade – 51:104 Tore – 15 Punkte

Nach elf Niederlagen im Endspurt erlebte Colnrade eine Bruchlandung und wurde Letzter. „Das war nichts“, fand Spielertrainer Sascha Albers klare Worte. Ein Hauptgrund war die schwache Chancenverwertung. „Uns fehlten 20 bis 30 Tore“, klagte Co-Trainer Daniel Gösling.


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