So lief die 1. Fußball-Kreisklasse Nicht nur Hasbergens Rekordjäger feiern

Von Andreas Bahlmann, Frederik Böckmann und Daniel Niebuhr

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Delmenhorst/Landkreis. Das dk blickt in drei Teilen auf die 1. Kreisklasse Oldenburg-Land/Delmenhorst 2017/18 zurück – mit 1105 Treffern die torreichste im Kreisliga-Unterhaus seit zwölf Jahren. An der Spitze brach der TuS Hasbergen etliche Rekorde – aber auch RW Hürriyet und der TV Falkenburg durften feiern.

1. TuS Hasbergen – 111:23 Tore –86 Punkte

Die meisten Punkte (86), die meisten Siege (28), den niedrigsten Gegentorschnitt (0,77) – die unbesiegten Hasberger stellten diverse Rekorde auf. „Es war eine überragende Saison mit vielen positiven Erlebnissen“, jubelten die Trainer Andreas Lersch und Tim Müller. Aber: Hasbergen sammelte unter anderem sechs Platzverweise und war in der Fairnesstabelle Letzter.

2. RW Hürriyet – 111:48 Tore – 68 Punkte

Nach zwei Jahren in der 1. Kreisklasse glückte RW Hürriyet die Rückkehr in die Kreisliga – und das mit einem Kader, der vor der Saison fast komplett umgekrempelt wurde. „Sensationell. Die Vizemeisterschaft ist aller Ehren wert“, sagte Trainer Mete Döner. „Damit hätte ich nicht gerechnet.“ Mit Berat Uyar (34 Saisontore) stellte Hürriyet auch den besten Goalgetter der Liga.

3. TSV Ganderkesee II – 81:53 Tore – 58 Punkte

Nach Platz zwei im Vorjahr sicherte sich der TSV Ganderkesee II erneut einen Aufstiegsplatz – doch der Sprung nach oben wurde wieder durch die Kreisliga-Mannschaft blockiert. Das Team war im Saisonverlauf nie schlechter als Vierter. Trainer Andreas Dietrich war sehr zufrieden: „Wir haben unser Teilziel erreicht und sind die beste zweite Mannschaft im Landkreis. Wir haben es wieder auf einen Aufstiegsplatz geschafft.“

4. TV Falkenburg – 82:41 Tore – 57 Punkte

Den schon vor Jahren erfolgreich eingeleiteten Umbruch beim TV Falkenburg krönte Trainer Georg Zimmermann nun mit der Rückkehr in die Kreisliga. „Es ist ein schöner Umstand, dass wir als Vierter das Glück haben, aufsteigen zu dürfen. Mich freut besonders die super Entwicklung jedes einzelnen meiner Spieler über die gesamte Saison hinweg.“ Falkenburg profitierte im Aufstiegsrennen auch davon, „dass Teams wie Tungeln und Wüsting nur im Mittelfeld gelandet sind“, wie Zimmermann einräumte. „Das war für mich persönlich die größte Überraschung.“

5. VfL Wildeshausen II – 83:53 Tore – 56 Punkte

Der VfL Wildeshausen II, der 24 verschiedene Torschützen stellte, schwächelte im Endspurt und verpasste den Aufstieg. Hinzu kam, dass Goalgetter Henning Nitzsche (32 Tore) in der Schlussphase verletzt ausfiel. „Insgesamt war es eine runde Saison, wenn auch enttäuschende Spiele dabei waren“, bilanzierte Trainer Dirk Lenkeit, der nun GW Kleinenkneten übernimmt.


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