Springturnier des RV Grüppenbühren 200 Reiter starten am Hedenkamp in 20 Prüfungen

Von Sportredaktion

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Wird versuchen, den Wanderpokal zu behalten: Tobias Jüchter vom RV Grüppenbühren. Er gewann 2017 im Springturnier seines Vereins den „Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis“. An diesem Samstag und Sonntag richtet der Klub die Veranstaltung 2018 aus. Foto: Rolf TobisWird versuchen, den Wanderpokal zu behalten: Tobias Jüchter vom RV Grüppenbühren. Er gewann 2017 im Springturnier seines Vereins den „Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis“. An diesem Samstag und Sonntag richtet der Klub die Veranstaltung 2018 aus. Foto: Rolf Tobis

Bookholzberg. Der RV Grüppenbühren richtet an diesem Wochenende, 23. und 24. Juni, sein Springturnier 2018 aus. 200 Reiter haben für die 20 Prüfungen genannt.

Die kleine Turnierserie am Hedenkamp geht in die zweite und letzte Runde: An diesem Samstag, 23. Juni, und Sonntag, 24. Juni, sind dort, auf der Anlage des Reitervereins Grüppenbühren (Hedenkampstraße 10), die Springreiter gefordert, nachdem eine Woche zuvor Dressursportler um Siege und Platzierungen geritten waren. Für die 20 ausgeschriebenen Springprüfungen vom Pony-Springwettbewerb bis zur Klasse M haben 200 Reiter genannt, die ihre Starts auf 382 Pferde und etwas mehr als 500 Startplätze verteilen, berichtete RVG-Pressewartin Karoline Schulz: „Fast 100 mehr als im Jahr zuvor.“

Den sportlichen Höhepunkt des Turniers bildet der „Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis“, der an die im RV Grüppenbühren groß gewordene Reitsportlegende erinnern soll und zum 14. Mal ausgetragen wird. Der punktbeste Starter aus den beiden M-Springen des Turniers gewinnt den von Günther Wiltfang gestifteten Wanderpokal. Im vergangenen Jahr nahm Tobias Jüchter vom gastgebenden Verein den Silberteller in Empfang.

WM-Spiel der DFB-Elf wird gezeigt

Das Turnier wird am Samstag, 8 Uhr, von einer Springpferdeprüfung der Klasse A** eröffnet. Es folgt eine Springpferdeprüfung Klasse A* (9.15 Uhr). Ab 10.30 Uhr schließen sich zwei Springpferdeprüfungen Klasse L an. Um 12 Uhr beginnt ein Youngster-M-Springen für sechs- bis achtjährige Pferde. Am Nachmittag geht es um 13.30 Uhr mit einem Stilspringen der Klasse A weiter, dem ab 16 Uhr ein L-Springen mit Stechen und ab 17.30 Uhr ein L-Stilspringen folgen. Um 18.30 Uhr beginnt ein M*-Springen (erste Wertungsprüfung für den Gerd-Wiltfang-Preis).

Die Übertragung des WM-Spiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Schweden werde die Wartezeit bis zum Flutlichtspringen, das natürlich erst bei Dunkelheit beginnen kann, verkürzen, erklärt Schulz. Zudem gibt es eine „Happy Hour“ im Festzelt, das passend zum Turniermotto „Africa Africa – Grüppenbühren goes wild“ in den Farben der afrikanischen Savanne dekoriert ist. „Mit etwas Glück gibt es eine Finanzspritze für eine Reise direkt obendrauf“, ergänzt Schulz. Bei einer Tombola, deren Gewinner gegen 22 Uhr ermittelt werden, gibt es unter anderem einen 250-Euro-Reisegutschein zu gewinnen sowie ein professionelles Foto-Shooting (inklusive Make Up) mit dem Lieblingstier, Familien-Jahreskarten für den Freizeitpark Ostrittrum und eine GoPro-Helmkamera.

Gegen 22.30 Uhr beginnt das Flutlichtspringen. „Das Publikum darf sich auf ein rasantes Springen zu Musik freuen. Attraktiv ist die Prüfung auch für die Teilnehmer: Der Sieger des Springens darf neben Gewinngeld und Ehrenpreis einen Flachbild-Fernseher als Sonderehrenpreis mit nach Hause nehmen“, erklärt Schulz.

Zweiter Tuniertag beginnt schon um 8 Uhr

Im Zeitplan des zweiten Turniertags, dem Sonntag, stehen schon ab 8 Uhr zwei Springprüfungen der Klasse A**, ehe der Reiternachwuchs in den Parcours geht. Ab 10.15 Uhr wird ein Pony-Stilspringen Klasse E, ab 11.45 Uh ein Pony-Springreiter-Wettbewerb ausgetragen. An diesen schließen zwei Standard-Springwettbewerbe mit Nullrunde an: Ab 13.30 Uhr starten die Pony-Reiter (über 50-Zentimeter-Hindernisse) und ab 14.30 Uhr die Großpferde-Reiter (70 Zentimeter). Weiter geht es mit zwei L-Springen (15.30 und 16.30 Uhr). Den „krönenden Abschluss“ der Turniertage bildet ab 17 Uhr das M*-Springen mit Stechen, in dem sich die Bewerber um den Gerd-Wiltfang-Preis erneut beweisen müssen. Die Ehrung des neuen Preisträgers findet direkt im Anschluss statt.

Hunde dürfen nicht auf das Tuniergelände

Der Veranstalter bittet um Verständnis, dass aus Hunde aus Platzgründen keine Hunde mit aufs Turniergelände gebracht werden dürfen, um die Sicherheit von Reitern, Pferden und Zuschauern zu gewährleisten. Teilnehmer und Zuschauer werden zudem gebeten, die Einbahnstraßenregelung rund um den Turnierplatz zu beachten und über Müllerweg und Huder Straße abzufahren.


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