Kunstrasenplätze in Ganderkesee Ratsauschuss für Schulen, Jugend und Sport votiert für Zuschüsse

Von Lars Pingel

Der Ausschuss für Schulen, Jugend und Sport des Rats der Gemeinde Ganderkesee hat sich am Mittwochabend einstimmig dafür ausgesprochen, dass der Bau von Kunstrasenplätzen beim VfL Stenum und TSV Ganderkesee finanziell gefördert wird. Foto: Imago/EibnerDer Ausschuss für Schulen, Jugend und Sport des Rats der Gemeinde Ganderkesee hat sich am Mittwochabend einstimmig dafür ausgesprochen, dass der Bau von Kunstrasenplätzen beim VfL Stenum und TSV Ganderkesee finanziell gefördert wird. Foto: Imago/Eibner

Ganderkesee. Der Ausschuss für Schulen, Jugend und Sport des Rats der Gemeinde Ganderkesee hat sich am Mittwochabend einstimmig dafür ausgesprochen, dass der Bau von Kunstrasenplätzen beim VfL Stenum und TSV Ganderkesee finanziell gefördert wird. Endgültige Entscheidungen fallen aber erst während der Beratungen des Haushalts 2019.

Die Mitglieder des Ausschusses für Schulen, Jugend und Sport des Rats der Gemeinde Ganderkesee haben sich in ihrer Sitzung am Mittwochabend einstimmig dafür ausgesprochen, dass der Bau von Kunstrasenplätzen auf den Anlagen des VfL Stenum und des TSV Ganderkesee finanziell gefördert wird. Ob sich die Gemeinde wirklich beteiligen könne und mit welchen Summen, müsse während der Beratungen über den Haushalt 2019 entschieden werden. Der VfL hatte einen Zuschuss von 440000 Euro für den Bau eines Platzes mit Flutlichtanlage beantragt, der TSV, der kein neues Flutlicht benötigt, 260000 Euro.

(Lesen Sie mehr: Ausschuss berät über Anträge des VfL Stenum und des TSV Ganderkesee)

Nach der Beratung, in der Vertreter aller Parteien erklärten, dass sie den Bau der Plätze für notwendig erachten, war auf Anregung von Marion Daniel (FDP) und Volker Schmidt (Freie Wähler) die Formulierung im Beschlussvorschlag der Verwaltung verändert worden. Ziel war es, die Entscheidung über diese Zuschüsse von den Richtlinien der außerschulischen Sportförderung der Gemeinde zu trennen. Diese sieht eine Höchstsumme von 50000 Euro vor. Der Beschluss des Ausschusses lautet daher: „Vorbehaltlich schlüssiger Finanzierungskonzepte wird für beide Projekte eine deutliche Finanzbeteiligung, die eine realistische Umsetzung möglich macht, in Aussicht gestellt.“ Damit könnten die Vereine, aber auch die Gemeinde ihre Planungen und Prüfungen fortsetzen, erklärte Bürgermeisterin Alice Gerken.

Zusätzlich wurde beschlossen, dass die Verwaltung beauftragt wird, sich beim Kreis- und beim Landessportbund für eine Anhebung der Fördersummen für Projekte der Sportvereine einzusetzen.


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