Wettkämpfe am 16. und 17. Juni Wiedersehen zum 28. Ganderkeseer Schwimmfestival

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Meldestärkster Verein: Der Delmenhorster SV mit Lea Sophie Bächler (hier während der Veranstaltung 2017) viele Aktive für das Schwimmfestival des SV Ganderkesee gemeldet. Foto: Rolf TobisMeldestärkster Verein: Der Delmenhorster SV mit Lea Sophie Bächler (hier während der Veranstaltung 2017) viele Aktive für das Schwimmfestival des SV Ganderkesee gemeldet. Foto: Rolf Tobis

Ganderkesee. Mit 2500 Starts liegt das 28. Schwimmfestival in Ganderkesee über dem Durchschnitt. Doch ein meldestarker Verein der vergangenen Jahre fehlt. Dafür kehren andere zurück.

Das erste Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Russland sorgt für Wirbel im Organisationsteam des 28. Schwimmfestivals in Ganderkesee, das am Samstag und Sonntag im Ganderkeseer Freibad stattfindet. Zum Anpfiff am Sonntag um 17 Uhr sollen alle Helfer das Spiel gucken können.

Dafür muss das Team um den Vereinsvorsitzenden Marco Loewenstein pünktlich sein. Gleiches gilt für die Vorbereitung, denn die Zelte am Freibad können am Freitag voraussichtlich erst um 19.45 Uhr aufgebaut werden. Bis dahin gibt es noch viel zu tun: „Momentan ist Hochphase“, erklärt Loewenstein.

Bis zum Samstag sollen die Temperaturen noch etwas steigen, hofft er. Das sei aber vor allem für die Gäste am Beckenrand und in den Zelten auf dem Freibadgelände wichtig. Denn das Becken im Ganderkeseer Freibad ist beheizt, die Wassertemperatur liegt bei etwa 26 Grad Celsius. „Wenn man jetzt ins Freibad geht, ist es sehr angenehm“, erklärt Loewenstein.

SG Hamburg-West nicht gemeldet

30 Vereine haben sich mit insgesamt 492 Schwimmern angemeldet. Die SG Hamburg-West, in den vergangenen Jahren am meldestärksten, verzichtet dieses Jahr allerdings auf den Start. Denn in Hamburg finden gerade die Stadtmeisterschaften statt. Die Ergebnisse dort entscheiden über die Vergabe der Trainingszeiten, erklärt Loewenstein. „Da haben die ihre Priorität drauf gelegt.“ ( Weiterlesen: SV Ganderkesee bietet hochklassigen Sport und viel Kurzweil)

Dazu habe der SC Delphin Lübeck kurzfristig abgesagt, da sich die Schwimmer für einen anderen Wettkampf qualifiziert hätten. Dafür gibt es einige Rückkehrer. Über die Vereine, die nach einer Pause, wieder ins Freibad nach Ganderkesee kommen, freut sich Loewenstein sehr. Auch Hamburg-West und Lübeck werden in zwei Jahren beim 29. Schwimmfestival dabei sein, ist sich der Vorsitzende sicher.

Denn im kommenden Jahr entfällt das Schwimmfestival wegen der Sanierung des Freibads. „Dafür haben wir dann unsere Jubiläumsfeier vom Schwimmverein“, betont Loewenstein. ( Weiterlesen: Freibadsaison in Ganderkesee fällt 2019 ins Wasser)

Leichter Rückgang bei den Starts

Zu den 45 Wettkämpfen der verschiedenen Disziplinen sind für Samstag und Sonntag 2532 Einzel- und 115 Staffelstarts angemeldet. „Damit liegen wir etwas unter dem Vorjahr“, sagt der Vorsitzende. Im vergangenen Jahr verbuchte der SV Ganderkesee als Organisator noch 2788 Starts. Meldestärkster Verein ist dieses Jahr der Delmenhorster SV mit mehr als 400 Starts.

Vom SV Ganderkesee treten 49 Schwimmer zu insgesamt 244 Starts an. „Wir sind damit der zweitstärkste Verein“, erklärt Loewenstein. Einige Vereinsmitglieder treten jedoch nicht an, um hinter den Kulissen in der Organisation mitzuhelfen.

Erst am Samstag entscheidet sich, wie viele Mannschaften sich ab 20 Uhr beim Wasserball messen. Das traditionelle Rahmenprogramm wird wieder von der Vereinsjugend organisiert. Zuvor findet ein Wettrutschen statt, außerdem gibt es am Freitagabend ein Kegelfußballturnier und an den beiden Wettkampftagen ein Aktionszelt.

Aufregender Eliminationslauf am Samstag

Mindestens so aufregend wie die eigentlichen Wettkämpfe werden die Eliminations-Läufe am Samstagabend. Nach der Familienstaffel treten dann in vier Läufen die zeitschnellsten Schwimmer der jeweiligen Altersklassen gegeneinander an. ( Weiterlesen: 25. Schwimmfestival – SV Ganderkesee zieht positive Bilanz)

Im Startabstand von nur drei Minuten geht es zum 50-Meter-Freistil-Sprint. Wer zuletzt anschlägt, scheidet aus. „Da ist es auch mal wert die letzten Meter zu beißen“, berichtet Loewenstein. Ausdauer ist dagegen ab 23.30 Uhr beim Stundenschwimmen gefragt, wenn die Vereine innerhalb einer Stunde so viele Bahnen wie möglich hinlegen müssen.


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