Preis der Besten 2018 Nina-Carlotta Meiners und Marie Schreiber stehen auf EM-Longlist

Von Katrin Brandes und Lars Pingel

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Stehen auf der Longlist für die Junioren-EM 2018: Nina-Carlotta Meiners vom RV Ganderkesee und Emmi M. Beim „Preis der Besten“ in Warendorf belegten sie Rang 13. Foto: Lars PingelStehen auf der Longlist für die Junioren-EM 2018: Nina-Carlotta Meiners vom RV Ganderkesee und Emmi M. Beim „Preis der Besten“ in Warendorf belegten sie Rang 13. Foto: Lars Pingel

Ganderkesee. Vier Reiterinnen des RV Ganderkesee haben am „Preis der Besten 2018“ in Warendorf teilgenommen. Die Vielseitigkeitssportlerinnen Marie Schreiber (Ponys) und Nina-Carlotta Meiners (Junioren) belegten die Ränge sieben und 13. Sie wurden dann für die EM-Longlist nominiert. In der Dressur kamen Rebecca Horstmann (Junge Reiter) und Antonia Busch-Kuffner (Ponys) auf die Plätze elf und acht.

Mit einer schönen Nachricht ist der „Preis der Besten 2018“ für die talentierten Vielseitigkeitsreiterinnen Marie Schreiber und Nina-Carlotta Meiners vom RV Ganderkesee zu Ende gegangen. Sie haben die Chance, an den Europameisterschaften in Bishop Bourton in Großbritannien (Ponys, 7. bis 12. August) oder Fontainebleau in Frankreich (Junioren und Junge Reiter, 11. bis 15. Juli) teilzunehmen. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) gab nach dem Turnier für die besten deutschen Nachwuchsreiter in Warendorf bekannt, dass die Ganderkeseerinnen auf er Longlist für die Championate stehen. Diese enthält die Kandidatinnen und Kandidaten, aus denen die Bundestrainer die EM-Starter auswählen werden. Wer das sein wird, berichtete die FN, entscheide sich für die Altersklasse Junioren, der Meiners angehört, nach der deutschen Jugendmeisterschaft in Luhmühlen (21. bis 24. Juni). Die Ponyreiter, bei denen Schreiber antritt, werden nach der letzten Sichtung in Hünexe ausgewählt.

Außer Schreiber und Meiners vertraten die Dressurreiterinnen Rebecca Horstmann (Junge Reiter) und Antonia Busch-Kuffner (Ponys) den RV Ganderkesee und damit den Landesverband Weser-Ems beim „Preis der Besten“. Sie belegten dort nach zwei Wertungsprüfungen die Ränge elf (Horstmann) und acht.

Nina Carlotta Meiners ist „nicht unzufrieden“

Nina-Carlotta Meiners beendete die Vielseitigkeitsprüfung der Klasse M in Warendorf, in der die Junioren starteten, mit Emmi M auf dem 13. Rang. Sie hatte 81,40 Minuspunkte auf dem Konto. „Nina hatte bisher in diesem Jahr einen tollen Lauf. In Warendorf jetzt lief es nicht so gut, aber wir sind nicht unzufrieden“, erzählte ihre Mutter Susanne Meiners: „Das Pferd hat nichts falsch gemacht, Nina ist einmal im Gelände nicht gut ans Hindernis gekommen.“ Auf der Strecke kam es daher zu einer Verweigerung, die 20 Minuspunkte zur Folge hatte. Zudem hatte es sie einige Sekunden gekostet, sodass Nina-Carlotta Meiners die vorgegebene Zeit überschritt: 7,20 Minuspunkte. Diese 27,20 Zähler kamen zu den 53,00 Strafpunkten aus der Dressur hinzu. Im abschließenden Springen brachte ein Hindernisfehler dann das Endergebnis. Calvin Böckmann (Lastrup) gewann die Prüfung (39,00).

Nächstes Ziel von Nina-Carlotta Meiners ist die DM in Luhmühlen. An dieser werde auch ihre Schwester Tabea-Marie Meiners mit Luc M teilnehmen wird, berichtete Susanne Meiners.

Stehen auf der Longlist für die EM 2018 der Ponyreiter: Nina-Carlotta Meiners vom RV Ganderkesee und Cool Mann. Beim „Preis der Besten“ in Warendorf belegten sie Rang sieben. Foto: Lars Pingel

Marie Schreiber hatte für die Ponyvielseitigkeitsprüfung der Klasse L zweimal gemeldet. Mit Diabas stieg sie während des Geländeritts aus. Mit Cool Man wurde sie mit 72,80 Minuspunkten Siebte und verpasste die Platzierung nur um einen Rang. Schreiber hatte nach der Dressur 48,40 Minuspunkte aufgewiesen. Sie verlor im Gelände nach einem Vorbeiläufer allerdings viel Zeit, sodass sie sich 16,40 Minuspunkte einfing. Im Springen kam acht weitere hinzu. Helena Bottermann (Voerde) sicherte sich mit Nibelungenstern den ersten Platz (46,20).

Für die Dressur der Altersklasse Junge Reiter (U21) standen in Warendorf zwei Prüfungen der Klasse S* im Zeitplan. Horstmann und ihr Wallach Friend of mine wurden nach der ersten am Samstag mit 68,631 Prozent bewertet, nach der zweiten am Sonntag mit 68,763 Prozent. Mit der Gesamtwertung von 137,394 Prozent wurden sie Elfte. Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) gewann mit Dissertation den „Preis der Besten 2018“.

Antonia Busch-Kuffner startete in Wardendorf wie die anderen Pony-Dressursportler in zwei Prüfungen der Klasse L** (Trense). Die Ganderkeseerin erhielt von den Wertungsrichtern am Samstag 69,641 Prozent, am Sonntag 70,878. Mit den 140,519 Prozent wurde sie in der Gesamtwertung Achte. Lucie-Anouk Baumgürtel (Nottuln) erhielt zweimal die besten Noten und wurde so mit insgesamt 151,491 Prozent Siegerin.


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