Fußball-Oberliga Matta und Koltonowski verlassen Atlas Delmenhorst

Von Frederik Böckmann

Am Samstag zum letzten Mal im Atlas-Trikot: Simon-Josef Matta. Foto: Rolf TobisAm Samstag zum letzten Mal im Atlas-Trikot: Simon-Josef Matta. Foto: Rolf Tobis

Delmenhorst. Fußball-Oberligist SV Atlas Delmenhorst hat vor dem letzten Saisonspiel am Samstag (15 Uhr) gegen Armina Hannover seine Abgänge acht und neun bekannt gegeben: Simon-Josef Matta und Sebastian Koltonowski verlassen den SVA nach dieser Saison.

Matta wechselte 2015 vom Stadionnachbarn SV Tur Abdin zu den Blau-Gelben, feierte den Durchmarsch von der Bezirksliga in die Oberliga und zuletzt mit der zweiten Mannschaft den Sieg im Kreispokal. „Besonders der Oberliga-Aufstieg bleibt für mich unvergessen“, sagt Matta. In dieser Spielzeit kam der Flügelspieler bislang nur noch acht Mal zum Einsatz (einmal in der Startelf, 182 Minuten). (Weiterlesen: 5:0 in Göttingen – SV Atlas macht Klassenerhalt perfekt)

Sport-Vorstand Bastian Fuhrken lobte Mattas Einstellung „gegenüber dem Sport, dem Team und den Verantwortlichen, war immer perfekt und tadellos“. Er könne Mattas Gründe für dessen Abschied nachvollziehen. „Er möchte mit seinen 22 Jahren spielen, Tore schießen und der Mannschaft helfen.“ Nach dk-Informationen kehrt Matta zur kommenden Spielzeit zu Tur Abdin zurück.

Beendet seine Laufbahn: Sebastian Koltonowski (Mitte). Foto: Rolf Tobis

Winterneuzugang Sebastian Koltowonski beendet derweil seine Laufbahn. Der 33-Jährige, der vom Liga-Rivalen TB Uphusen zu den Blau-Gelben wechselt, möchte nach langen Jahren im höherklassigen Amateurfußball mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. „Leider ist es uns nicht gelungen, dass Kolto seine Rente verschiebt“, sagte Bastian Fuhrken. „Er ist ein super Typ mit dem man viel Spaß haben kann. Unsere Jungs konnten viel von ihm lernen. Es war klasse, wie er uns in einer ganz schwierigen Situation geholfen hat und wie schnell er uns so tatkräftig unterstützt hat.“ Koltonowski schlug beim SVA voll ein und stand in jedem Spiel in diesem Jahr in der Startelf. Der Pass des Mittelfeldspielers wird beim SVA bleiben.

Koltonowski selbst fand es „nicht nur eine tolle Sache für den SV Atlas zu spielen. Es war auch menschlich eine verdammt gute Geschichte. In keinem Verein bisher habe ich so viele ehrenamtliche Helfer mit anpacken gesehen. So viele Fans, die nah an der Mannschaft sind und diese auch in einer schweren Phase bedingungslos unterstützt haben. Fans, die nach einer Niederlage auf die Schulter klopfen statt zu kritisieren.“

Vor Matta und Koltowonoski hatte der SVA die Abgänge von Tom Witte (TSV Grolland III), Marlo Siech (VfB Oldenburg), Sebastian Kmiec (TB Uphusen), Dennis Metzing (Atlas II), Hanno Hartmann (Atlas II), Philip Immerthal (Frisia Wilhelmshaven) und Lars Scholz (BW Lohne) bekannt gegeben.

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Als Neuzugänge stehen bislang offiziell Karlis Plendiskis (SSV Jeddeloh), Dennis Mooy (BV Cloppenburg) und Marvin Osei (VfL Oldenburg) fest. Ein weiterer Zugang könnte nach dk-Informationen der Wildeshauser Tom Schmidt (BV Cloppenburg) sein. Atlas hält außerdem Ausschau nach einem dritten Torwart.

Zusagen hat der SVA bislang von 14 Spielern aus dem aktuellen Kader. Ungeklärt ist die Zukunft noch von Routinier Dominik Entelmann und Winter-Zugang Dennis Thüroff, der bislang allerdings noch keine Minute zum Einsatz kam. (Weiterlesen: SV Atlas Delmenhorst startet Vorverkauf)


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